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00:01Umfrage: 76 Prozent für stärkere Besteuerung sehr hoher Einkommen
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Nach dem langen Wochenende hat der Dax deutlich nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.991 Punkten Punkten berechnet, 1,2 Prozent niedriger als vor dem Feiertagswochenende am Donnerstag. Nach einem zunächst freundlichen Start drehte der Dax zur Mittagszeit abrupt ins Minus. Danach erholt er sich nur kurz, bevor er am Nachmittag seine Verluste wieder ausbaute. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Umfrage: 76 Prozent für stärkere Besteuerung sehr hoher Einkommen


Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen spricht sich laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für eine höhere Besteuerung von Menschen mit sehr hohen Einkommen aus. 76 Prozent der Befragten den Vorschlag für sinnvoll, Menschen mit einem Jahreseinkommen von mehr als 300.000 Euro stärker zu besteuern, berichten das Magazin "Stern" und der Sender RTL, die die Umfrage in Auftrag gegeben haben. 22 Prozent lehnen den Vorschlag ab, zwei Prozent antworteten mit "weiß nicht".

Bewohner in Ost und West sind sich bei dieser Frage ebenso einig wie die Einkommensgruppen. Selbst Besserverdiener mit einem Haushaltseinkommen von 4.000 Euro oder mehr im Monat sprechen sich mit 74 Prozent für eine höhere Besteuerung von Reichen aus.

Etwas weiter auseinander gehen die Meinungen bei den Anhängern der Regierungskoalition: 73 Prozent derer, die es mit CDU/CSU halten, sind dafür, bei der SPD sind es 89 Prozent. Die höchsten Zustimmungswerte findet der Vorschlag bei Wählern der Grünen mit 95 Prozent. Größere Vorbehalte äußern dagegen Anhänger der AfD - 38 Prozent halten den Vorschlag nicht für sinnvoll. Für die Erhebung wurden 1.000 Bürger am 29. und 30. April befragt.

Hintergrund der Debatte ist eine Äußerung von CSU-Chef Markus Söder. Er hatte in der Sendung "Arena" der ARD gesagt, eine sogenannte Reichensteuer sei für ihn kein Tabu. Mit den zusätzlichen Einnahmen könnten Menschen mit mittlerem oder niedrigem Einkommen entlastet werden. In den Tagen nach der Sendung machte Söder allerdings auch klar, dass er den Solidaritätszuschlag abschaffen will. Weil dieser 2025 nur noch ab einem zu versteuernden Einkommen von 73.483 Euro zu zahlen war, würden von der Abschaffung vor allem höhere Einkommen profitieren.

Angesichts der engen Haushaltslage diskutieren Vertreter der Regierungskoalition eine stärkere Beteiligung von Besserverdienern. Vor allem die SPD forderte in der Vergangenheit eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Die Union hatte das bisher blockiert. Auch Söder hatte bislang eine Erhöhung von Steuern und Abgaben kategorisch abgelehnt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.05.2026 - 00:01 Uhr

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