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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax lässt kräftig nach - Ölpreis legt kräftig zu


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem langen Wochenende hat der Dax deutlich nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.991 Punkten Punkten berechnet, 1,2 Prozent niedriger als vor dem Feiertagswochenende am Donnerstag. Nach einem zunächst freundlichen Start drehte der Dax zur Mittagszeit abrupt ins Minus. Danach erholt er sich nur kurz, bevor er am Nachmittag seine Verluste wieder ausbaute.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 18 Uhr deutscher Zeit 114,00 US-Dollar, das waren 5,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

"Das Handelsvolumen bleibt eher unterdurchschnittlich, und die ersten Anleger rufen sich den Börsenspruch `Sell in May` ins Gedächtnis", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Sie stehen zwischen Baum und Borke und müssen abschätzen, ob sie den Unternehmensdaten oder den makroökonomischen Daten mehr Gewicht für ihre Anlageentscheidungen beimessen sollen."

In dieser Woche werde es an der Wall Street noch einmal spannend, wenn rund 20 Prozent der S&P-500-Unternehmen ihre Ergebnisse vorlegen werden, erklärte Lipkow. "Die bisherige US-Berichtssaison verlief wesentlich besser, als es viele Anleger im Vorfeld erwartet hatten. In Deutschland fällt die Bilanz bisher etwas ernüchternder, weil durchwachsener aus", so der Analyst. "Generell lässt sich eine weiter auseinanderdriftende Kluft zwischen den europäischen und den US-Unternehmen erkennen.

Der Fokus richtet sich deshalb in dieser Woche verstärkt auf den Arbeitsmarkt in den USA und die zukünftige Geldpolitik in den USA wegen der Redebeiträge von 11 US-Notenbankern. Die höheren Energiepreise werden nicht geräuschlos an der Realwirtschaft vorbeiziehen, und auch die Situation auf dem Düngemittelmarkt dürfte noch für Preisturbulenzen im Lebensmittelsektor sorgen. Die nachgelagerten Auswirkungen machen es für viele Investoren schwer, den Gesamtkontext zu den Quartalsergebnissen und dem Konsumverhalten herzustellen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1686 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.05.2026 - 18:18 Uhr

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