Sonntag, 10. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Haushalt: Söder will Bürgergeld kürzen
Kerosinkrise: Flughäfen fürchten bis zu 20 Millionen Betroffene
Compo-Chef: Gartendünger wird teurer
Landkreistag fürchtet Kreditstopp durch Banken
Eon-Chef fordert Reform des Energiemarktes
Verdi plant auch nächste Woche Streik bei der Telekom
Röttgen: Putin zunehmend unter Druck
Deutsche Bahn plant Direktzug Berlin-Oslo ab 2028
Verdi-Chef warnt SPD vor "Kurs der Selbstzerstörung"
Klöckner und Nouripour wollen Bundestags-Neubau stoppen

Newsticker

02:54Handwerkspräsident warnt vor Belastung von Gutverdienern bei Steuerreform
02:52Mehrheit widerspricht Merz` und Bas` Migrationsaussagen
01:00Landkreise fordern Anschlusslösung für Tankrabatt
01:00Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen sparen wegen Iran-Krieg Energie
00:00Hubig kündigt schärfere Mietpreisbremse an
00:00Bundesnetzagentur: Keine Hektik bei Gasspeicherfüllständen nötig
00:00Justizministerin will Mord-Paragrafen bei "Femiziden" erweitern
22:292. Bundesliga: Nürnberg gewinnt gegen Schalke
20:261. Bundesliga: Bayern siegen knapp in Wolfsburg
19:30Lottozahlen vom Samstag (09.05.2026)
19:07Verdi plant auch nächste Woche Streik bei der Telekom
17:311. Bundesliga: Leipzig sichert Champions-League-Ticket
16:26Sicherheitspolitiker warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
15:20Péter Magyar neuer Ministerpräsident von Ungarn
15:002. Bundesliga: Bochum sichert Klassenerhalt

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.339 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax im Minus und baute am Nachmittag seine Verluste weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Union und Grüne offen für Einrichtung von Anti-Scam-Zentrum


Computer-Nutzer (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Verbraucherpolitiker von Union und Grünen zeigen sich offen für den Aufbau eines zentralen Anti-Scam-Zentrums zur Bekämpfung von Online-Betrug in Deutschland. "Zögern können wir uns angesichts der rasant zunehmenden und immer professioneller organisierten Betrugsformen nicht länger leisten", sagte Carsten Brodesser (CDU), Obmann der Unionsfraktion im Finanzausschuss des Bundestags, dem Nachrichtenportal "T-Online" am Dienstag.

Deutschland brauche eine zentrale, schlagkräftige Struktur, in der Banken, Telekommunikationsunternehmen und Ermittlungsbehörden verbindlich zusammenarbeiten, so Brodesser. Anti-Scam-Zentren im Ausland zeigten, was möglich sei. "Dass wir das Modell in Deutschland bislang nicht mal ernsthaft diskutieren, ist ein klares Versäumnis."

Auch der Grünen-Politiker Till Steffen, Sprecher seiner Fraktion für Verbraucherschutzpolitik, sieht Handlungsbedarf. Um laufende Scam-Kampagnen früh zu erkennen und einzudämmen, brauchen man einen schnellen Informationsaustausch zwischen Verbrauchern, Banken, Unternehmen, Telekommunikation und Ermittlungsbehörden, sagte er zu "T-Online". Deutschland hinke hinterher.

Der Vorschlag eines Anti-Scam-Zentrums geht auf den Oberstaatsanwalt Nino Goldbeck von der Zentralstelle Cybercrime Bayern zurück. Nach Einschätzung Goldbecks hat Online-Betrug inzwischen ein massives Ausmaß erreicht. Der jährliche Schaden allein in Deutschland könne bereits bei mehr als zehn Milliarden Euro liegen. "International ist es Konsens, dass wir eine `Scamdemie` erleben, eine Pandemie des Onlinebetrugs", sagte Goldbeck. In Deutschland sei dafür bislang kaum Bewusstsein vorhanden.

International setzen mehrere Länder bereits auf spezialisierte Anti-Betrugs-Zentren, in denen staatliche Stellen und private Unternehmen zusammenarbeiten. In Deutschland gibt es bislang keine vergleichbare Einrichtung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.04.2026 - 19:19 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung