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Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.807 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax rutschte am Donnerstag nach anfänglichen Einbußen tiefer ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Löhne in Pflegeberufen deutlich gestiegen


Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Löhne von Beschäftigten in Pflegeberufen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das geht aus Antworten des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, über die die "Rheinische Post" in ihrer Freitagausgabe berichtet.

Demnach betrug der Median-Bruttolohn für Vollzeitbeschäftigte in Pflegeberufen Ende 2024 mehr als 4.120 Euro - ein Plus von etwa sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr (3.870 Euro). Ende 2020 lag der mittlere Verdienst in der Pflege noch bei weniger als 3.400 Euro. Die Bundesregierung berief sich auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Zugleich ist die Anzahl der Pflege-Beschäftigen im Niedriglohnbereich deutlich gesunken. So verdienten Ende 2024 noch 7,1 Prozent der Vollzeitbeschäftigten ein Gehalt im unteren Entgeltbereich. Zum Vergleich: Ende 2022 lagen 10,0 Prozent unter der Niedriglohn-Schwelle, Ende 2020 sogar 14,7 Prozent. Der untere Entgeltbereich umfasst sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte, die weniger als zwei Drittel des Medianentgelts verdienen. Während Fachkräfte zuletzt fast 4.300 Euro pro Monat verdienten, bekamen Helfer nur gut 3.200 Euro.

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Julia-Christina Stange, Obfrau im Gesundheitsausschuss, kritisierte vor diesem Hintergrund, dass Helfer in der Pflege "als billige, flexible Reserve eingesetzt" würden.

Insgesamt ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Pflegeberufen in den vergangenen Jahren gestiegen. Mitte des vergangenen Jahres zählte die Bundesagentur für Arbeit mehr als 1,76 Millionen Beschäftigte in der Branche - mehr als 2024 (gut 1,72 Millionen) und 2020 (knapp 1,63 Millionen).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.04.2026 - 00:00 Uhr

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