Montag, 13. April 2026
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Zum Wochenausklang hat der Dax auf dem Niveau des Vortags geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.804 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem zurückhaltenden Start legte der Dax bis zum Mittag zu, bevor er seine Zugewinne am Nachmittag wieder abbaute. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Verfassungsschutz warnt neue Rüstungsunternehmen vor Spionage
Mehrere Verfassungsschutzbehörden warnen derzeit Firmen, die neu in die Rüstungsindustrie einsteigen wollen, vor drastischen Sicherheitsgefahren, vor allem durch Russland. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital unter Berufung auf das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Demnach ist das BfV im März aktiv auf mehrere Unternehmen zugegangen, die über ein verstärktes Engagement in der Sicherheitsbranche nachdenken. Laut dem Bundesamt sensibilisiere man derzeit zu Ausspäh- und Sabotageversuchen im Wirtschaftssektor sowie "anlassbezogen konkrete Unternehmen", aber auch Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Man gebe laufend Hinweise zum eigenverantwortlichen Schutz. Neu ist der Nachdruck, mit dem in Deutschland seit einiger Zeit Spionage- und Sabotageschutz ausgebaut werden. Der Verfassungsschutz warnt inzwischen gezielt vor konkreten Gefahren bis hin zur Möglichkeit staatsterroristischer Anschläge. Ausspähaktionen sind demnach aktuell besonders wahrscheinlich, vor allem im Umfeld von Start-ups, die in die Rüstungsbranche drängen. Von den Bedrohungen besonders betroffen sind Regionen, die eine starke Industriebasis haben. So warnt in Nordrhein-Westfalen der oberste Verfassungsschützer vor erheblichen Risiken, die Rüstungsfirmen im hybriden Krieg durch Russland begegnen. "Wer in der Rüstungsindustrie tätig wird, muss sich darüber klar werden, dass man aktuell auch verstärkt in robustere Sabotageaktionen geraten kann", sagte Jürgen Kayser, Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, zu Capital. Firmen in der Branche müssten ihre Standortsicherheit noch einmal erhöhen. Heikel ist die Lage nicht nur bei Großkonzernen wie Rheinmetall, KNDS oder Hensoldt, sondern auch bei Firmen, die den Rüstungsboom für sich nutzen wollen und gerade erst neue Defence-Sparten eröffnen. Ein Beispiel sind viele Autozulieferer und Maschinenbauer, die nun mehr auf Rüstung setzen. Schwierig sei Sabotageschutz auch für viele mittelständische Betriebe, die noch kaum Erfahrung mit Werkssicherheit im militärischen Kontext haben, heißt es in Sicherheitskreisen. Einigen fehlten dafür bislang schlicht die Mittel, etwa für die Stärkung von IT-Systemen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 09.04.2026 - 08:37 Uhr
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