Donnerstag, 09. April 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.807 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax rutschte am Donnerstag nach anfänglichen Einbußen tiefer ins Minus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Gericht bestätigt Demo-Verbot für "Kufiyas in Buchenwald"
Die Initiative "Kufiyas in Buchenwald" darf am kommenden Sonntag nicht vor der Gedenkstätte Buchenwald demonstrieren. Das bestätigte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts Weimar dem "Stern". "Nach den konkreten Umständen ist zu besorgen, dass die Würde der Opfer beeinträchtigt wird", erklärte die Sprecherin. Das Versammlungsgesetz sehe vor, dass Behörden eine Demonstration von Auflagen abhängig machen dürfen, wenn die Versammlung an einem Ort stattfindet, "der als Gedenkstätte von historisch herausragender, überregionaler Bedeutung an die Opfer der menschenunwürdigen Behandlung unter der nationalsozialistischen Gewalt- und Willkürherrschaft erinnert". Die Kammer habe in der Demonstration und dem angekündigten Tragen der Kufiya, dem sogenannten Palästinensertuch, den Versuch gesehen, "die Gedenkstätte und das in ihrer Satzung vorgesehene Gedenken als Vehikel zu nutzen, um andere politische Auffassungen - hier: die rechtliche und politische Einordnung des Krieges in Gaza - zu transportieren", so die Sprecherin. Dies widerspreche dem Stiftungszweck der Gedenkstätte. Die Initiative "Kufiyas in Buchenwald" fordert von der Gedenkstätte unter anderem eine "offene Thematisierung des Völkermords in Gaza". Die geplante Demonstration stieß auf Kritik. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, nannte die Aktion einen "skandalösen Angriff auf die Erinnerungskultur". Die Gedenkstätte Buchenwald beklagte in den vergangenen Tagen, dass sie zunehmend von extremen politischen Gruppen für deren eigene Zwecke instrumentalisiert werde. Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Weimar können die Veranstalter Beschwerde beim Thüringer Oberverwaltungsgericht einlegen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 09.04.2026 - 19:17 Uhr
Andere News
USA, Donald Trump und Marco Rubio: Warum Standorte wie Ramstein entscheidend sind
Iran News am 9. April: Netanyahu will Verhandlungen mit dem Libanon aufnehmen
Iran-Krieg: Ölteppich bedroht Unesco-Weltnaturerbe an Golfküste
Iran, USA und die Waffenruhe: 13 Punkte, in denen die Länder uneins sind
News des Tages: Mario Adorf, der Zauberer, Donald Trumps Ultimatum, russische U-Boote
| ||