Freitag, 20. März 2026
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Der Dax hat am Freitag nach einem freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag seine Gewinne größtenteils wieder abgegeben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.855 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Heidelberg Materials und die Deutsche Post, am Ende SAP, Gea und Qiagen. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Union setzt Justizministerin in Debatte um Deepfakes unter Druck
In der Diskussion um digitale sexualisierte Gewalt fordert die Union Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) auf, zu handeln. "Bundesjustizministerin Hubig darf hier nicht länger abwarten, sondern muss endlich einen praxistauglichen und entschlossenen Gesetzentwurf vorlegen", sagte die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Susanne Hierl, dem "Tagesspiegel". Es sei längst an der Zeit, die Betroffenen digitaler Gewalt zu schützen. "Die Zeit bloßer Ankündigungen muss endlich vorbei sein." "Digitale Übergriffe sind für die Betroffenen genauso entwürdigend und zerstörerisch wie körperliche Gewalt", so Hierl. "Im Koalitionsvertrag haben wir deshalb ausdrücklich ein umfassendes Digitales Gewaltschutzgesetz vereinbart und zudem festgehalten, dass Strafbarkeitslücken etwa bei bildbasierter sexualisierter Gewalt und Deepfakes geschlossen werden müssen." Die SPD spricht sich ihrerseits dafür aus, für besseren Schutz zu sorgen. "Es darf hier keine Schutzlücken geben", erklärte Carmen Wegge, Sprecherin für Recht und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion, dem "Tagesspiegel". In der SPD-Fraktion setze man sich "für einen stärkeren strafrechtlichen Schutz, für besseren Opferschutz und für eine klare Verantwortlichkeit von Plattformen ein". Dazu gehöre, dass Identitätsmissbrauch, Deepfakes und sexualisierte digitale Gewalt konsequent verfolgt würden und Betroffene schneller zu ihrem Recht kämen. "Mit dem gerade im parlamentarischen Verfahren befindlichen Gewaltschutzgesetz werden wir den Schutz vor Gewalt insgesamt stärken", so Wegge. "Diesen Anspruch müssen wir jetzt auch konsequent ins Digitale übertragen." Das bedeute: schnellere Verfahren, spezialisierte Einheiten bei Polizei und Justiz und Plattformen, die verpflichtet würden, Inhalte nicht nur zu löschen, sondern auch Beweise zu sichern. Wegge sagte: "Digitale Gewalt ist Ausdruck struktureller Machtverhältnisse. Deshalb geht es hier nicht nur um Strafrecht, sondern auch um Gleichstellung und wirksamen Schutz der Betroffenen." Das Ziel der SPD sei klar: "Wer Gewalt ausübt, auch digital, muss gestoppt werden. Und wer betroffen ist, muss sich auf den Staat verlassen können." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 20.03.2026 - 11:44 Uhr
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