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Finanzmärkte aktuell:

Umfrage zeigt knappes Rennen zwischen CDU und SPD in Rheinland-Pfalz


Gordon Schnieder (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Eine Umfrage der ARD deutet darauf hin, dass der Ausgang der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März knapp werden könnte. Laut einer Erhebung, für die das Meinungsforschungsinstitut Infratest von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.534 Wahlberechtigte befragt hat, käme die CDU aktuell auf 29 Prozent (+1 zu Februar; Landtagswahl 2021: 27,7 Prozent). Die SPD läge einen Punkt dahinter bei 28 Prozent (+1 im Vergleich zu Februar; Landtagswahl 2021: 35,7 Prozent).

Die AfD läge der Umfrage zufolge bei 19 Prozent (+/-0; Landtagswahl 2021: 8,3 Prozent). Die Grünen kämen auf 8 Prozent (-1 zu Februar; Landtagswahl 2021: 9,3 Prozent). Die Freien Wähler hätten aktuell 4,5 Prozent in Aussicht und lägen damit leicht unterhalb der Mandatsschwelle (-0,5 zu Februar; Landtagswahl 2021: 5,4 Prozent). Die Linke käme auf 5 Prozent (+/-0 zu Februar; Landtagswahl 2021: 2,5 Prozent). Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 6,5 Prozent (-0,5), darunter auch die FDP (Landtagswahl 2021: 5,5 Prozent), die derzeit unterhalb von 3 Prozent liegt und damit nicht einzeln ausgewiesen wird.

Für drei Viertel aller Befragten (73 Prozent) steht die Wahlentscheidung fest. Jeder achte befragte Wahlberechtigte (12 Prozent) in Rheinland-Pfalz gibt an, dass sich seine Parteipräferenz bis zum Wahltag noch ändern könnte. Jeder Siebte (15 Prozent) tendiert zur Nichtwahl bzw. lässt bislang keine Neigung zu einer Partei erkennen.

Bei der Führung der künftigen Landesregierung wünschen sich in der Vorwahlumfrage aktuell 35 Prozent (+/-0 im Vgl. zu Februar) eine SPD-geführte Landesregierung, 32 Prozent (+2) sprechen sich für eine von der CDU geführte Regierung aus und 21 Prozent (+2) wollen eine von der AfD geführte Landesregierung. 12 Prozent können oder wollen sich in dieser Frage nicht festlegen.

Wenn die Befragten bei der Führung der künftigen Landesregierung zwischen SPD und CDU entscheiden sollen, wünschen sich jeweils 36 Prozent eine SPD- bzw. CDU- geführte Regierung. 28 Prozent können oder wollen sich bei der Frage nicht festlegen.

Wenn man den Ministerpräsidenten des Landes direkt wählen könnte, läge der Kandidat der SPD vor der Konkurrenz. 38 Prozent der Befragten (+4 zu Februar) würden sich für Alexander Schweitzer entscheiden. Für den CDU-Kandidaten Gordon Schnieder sprechen sich 21 Prozent aus (+4) und für den AfD-Kandidaten Jan Bollinger 8 Prozent (+1). Jeder Dritte (33 Prozent) antwortet mit "weiß nicht" oder macht keine Angabe. Wenn die Befragten bei einer Direktwahl des Regierungschefs in dem Bundesland zwischen den beiden Kandidaten von SPD und CDU entscheiden sollten, sprächen sich 41 Prozent für Alexander Schweitzer aus, 23 Prozent für Gordon Schnieder. 36 Prozent antworten mit "weiß nicht" oder machen keine Angabe.

Mit der Arbeit der derzeitigen Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP sind 46 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (+2 im Vgl. zu Februar); 49 Prozent sind damit weniger bzw. gar nicht zufrieden (-1). Mit der Arbeit des amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) sind 44 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden; 28 Prozent sind mit ihm weniger bzw. gar nicht zufrieden und ebenfalls 28 Prozent kennen ihn nicht oder trauen sich kein Urteil zu.

Mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Gordon Schnieder sind derzeit 23 Prozent zufrieden und 25 unzufrieden; eine leichte Mehrheit (52 Prozent) kennt ihn nicht oder traut sich kein Urteil zu. Mit der Grünen-Spitzenkandidatin sowie Umweltministerin Katrin Eder ist jeder Fünfte (20 Prozent) zufrieden; 24 Prozent sind mit ihr unzufrieden und eine Mehrheit (56 Prozent) kennt sie nicht oder traut sich kein Urteil zu. Die Wirtschaftsministerin und FDP-Spitzenkandidatin Daniela Schmitt kommt auf 19 Prozent Zufriedenheit; 23 Prozent sind mit ihr unzufrieden und eine Mehrheit (58 Prozent) kennt sie nicht oder traut sich kein Urteil zu.

Mit Joachim Streit, Spitzenkandidat der Freien Wähler, sind 15 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden und 22 Prozent weniger bzw. gar nicht zufrieden; 63 Prozent kennen ihn nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Mit dem AfD-Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Jan Bollinger sind 12 Prozent zufrieden und 28 Prozent unzufrieden; sechs von zehn Wahlberechtigten (60 Prozent) kennen ihn nicht oder trauen sich kein Urteil zu.

Die ARD gab zu bedenken, dass es sich bei dieser Umfrage ausdrücklich um keine Prognose handle, sondern um die politische Stimmung in der laufenden Woche. Die Sonntagsfrage messe die aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittle einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen sei. Rückschlüsse auf den Wahlausgang seien damit nur bedingt möglich.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.03.2026 - 18:00 Uhr

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