Montag, 13. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD-Vorstoß für Energiewende-Gutschein
Laut US-Vizepräsident keine Einigung mit Iran
IW: Kaufkraft in Heilbronn am höchsten - Offenbach hinten
Ungarn wählen neues Parlament - Machtwechsel möglich
Wahllokale in Ungarn schließen - Umfragen sehen Tisza vorn
Wahl in Ungarn: Orbáns Sprecher wittert schon Betrug
Trump kündigt US-Blockade der Straße von Hormus an
Ungarn: Orbán gesteht Niederlage gegen Magyar bei Parlamentswahl ein
Bundesliga: Köln schlägt Bremen in hitzigem Kellerduell
Autolobby unterstützt Reiche im Regierungsstreit

Newsticker

01:00Apotheker wollen deutliche Honorar-Erhöhung
01:00Ökonom Cremer fordert 30-Prozent-Garantie für Geringverdiener
00:01Grüne kritisieren zu laxen Umgang mit kritischer Infrastruktur
00:00Schulze pocht auf Spritpreis-Entlastung in dieser Woche
00:00Bericht: Regierung diskutiert kürzere Lohnfortzahlung für Kranke
00:00Hunderte Afghanen klagen gegen Entzug von Aufnahmezusagen
00:00Iran-Krieg: CDU sieht Trumps Blockade-Plan als Verhandlungstaktik
00:00Bauland fast zehn Mal so teuer wie 2015
23:03Ungarn: Magyar dankt Wählern für klaren Sieg bei Parlamentswahl
22:43Ungarn-Wahl: Merz bietet Magyar Zusammenarbeit für starkes Europa an
22:23Weber sieht Wahl in Ungarn als Signal gegen Europas Rechtspopulisten
22:08Von der Leyen und Macron gratulieren Magyar zu Wahlsieg in Ungarn
21:45Bundesliga: Freiburg gewinnt knapp in Mainz
21:36Ungarn: Orbán gesteht Niederlage gegen Magyar bei Parlamentswahl ein
20:09Parlamentswahl in Ungarn: Magyar spricht von "historischem Tag"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax auf dem Niveau des Vortags geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.804 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem zurückhaltenden Start legte der Dax bis zum Mittag zu, bevor er seine Zugewinne am Nachmittag wieder abbaute. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Koalition uneins über Marinemission in der Straße von Hormus


Deutsche Kriegsschiffe (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Fachpolitiker der Regierungskoalition sind sich uneinig über eine Beteiligung der Bundeswehr an einer internationalen Marinemission in der Straße von Hormus.

Der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst zeigte sich offen für einen Einsatz im internationalen Kontext. "Die Huthi-Miliz im Jemen hatte ihre Angriffe auf die zivile Schifffahrt im Roten Meer beendet. Dadurch hat auch die EU-Mission Aspides zum Schutz dieser Schifffahrtsrouten an Bedeutung verloren", sagte Ernst der "Welt". "Das könnte sich nun wieder ändern, wenn die Huthis aus Solidarität mit dem Iran ihre Attacken auf den Schiffsverkehr wieder aufnehmen."

Darauf müsse Deutschland vorbereitet sein "und mit unseren Partnern Planungen machen und Beiträge abstimmen", so der für Marine zuständige Verteidigungspolitiker. "Dann könnte auch Deutschland sein Engagement in der Aspides-Mission zur Wahrung der Freiheit der Schifffahrt wieder hochfahren." Dafür habe der Bundestag ein Mandat mit einer Obergrenze von 350 Soldaten erteilt, so Ernst: "Das würde zur Entsendung einer Fregatte oder eines Seefernaufklärers ausreichen."

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovic, lehnte eine Beteiligung dagegen ab. "Für die SPD ist klar: Wir beteiligen uns nicht am Iran-Krieg", sagte Ahmetovic der "Welt". "Der Angriff ist völkerrechtlich nicht gedeckt, und die damit verbundenen Risiken für die regionale Stabilität sowie für die europäische Sicherheit stehen im Widerspruch zu den deutschen Interessen." Die Bundesregierung sollte keinen Zweifel daran aufkommen lassen, "dass in dieser Frage Prinzipien und Interessen deckungsgleich sind und dass wir gut daran tun, das Völkerrecht weiterhin als Fundament und Richtschnur deutschen außenpolitischen Handelns zu begreifen", so Ahmetovic.

Die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg bestärkten die SPD in dieser ablehnenden Haltung. "Zugleich wird die Lage durch widersprüchliche Signale aus der Trump-Administration sowie aus der israelischen Regierung zunehmend undurchsichtig und schwer kalkulierbar", sagte der Außenpolitiker: "Deutschland ist zudem gut beraten, seinen Einsatz vor allem auf diplomatische Bemühungen gemeinsam mit der EU, den Golfstaaten und der Türkei zu konzentrieren, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden." Andernfalls drohe die ganze Region in Mitleidenschaft gezogen zu werden, während die negativen Folgen für die Weltwirtschaft täglich weiter zunähmen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.03.2026 - 10:11 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung