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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax dreht leicht ins Plus - Fokus auf wenige Lichtblicke


Frankfurter Börse (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag etwas in den grünen Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei 23.650 Punkten und damit 0,1 Prozent über dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, RWE und Symrise, am Ende die Deutsche Bank, die Commerzbank und Continental.

"Die Anleger fokussieren sich heute sehr stark auf die wenigen Lichtblicke, insbesondere von der mikroökonomischen Seite", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "So können sich die Aktien von Zalando und Hannover Rück auf die Gewinnerseite retten, nachdem diese positive Unternehmenszahlen präsentiert hatten."

"Zurückhaltender zeigen sich die Investoren bei den Bankenwerten, da es zu weiteren hohen Mittelabflüssen im Private-Equity-Sektor kommt und dies zu Liquiditätsengpässen führt", so Lipkow. Das erhöhe die Kreditrisiken im Unternehmensfinanzierungsbereich und strahle negativ auf die Banken ab.

Die Investoren setzen dem Experten zufolge übergeordnet weiterhin auf ein schnelles Ende im Iran-Krieg und sehen die hohen Ölpreise als vorübergehendes Phänomen an. "Hilfreich sind auch noch die hohen Absicherungspositionen, die im Vorfeld des Iran-Kriegs aufgebaut wurden. Diese federn aktuell noch einen Großteil der potenziellen Kursrückgänge ab."

Umso spannender werde der in der kommenden Handelswoche stattfindende große Verfallstermin an den Terminbörsen. "Viele Anleger befinden sich, trotz aller negativer Ereignisse, noch in der Komfortzone und sind entweder in die sicheren Häfen abgewandert oder aber abgesichert." Nun müsse sich zeigen, wie lange diese Situation Bestand haben könne und welche weiteren Risiken auf die Investoren zukommen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1561 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8650 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen weiter stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 97,15 US-Dollar; das waren 5,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.03.2026 - 12:29 Uhr

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