Die Sorge um die Lage im Nahen Osten und die daraus resultierenden Folgen hat den Dax am Dienstag abstürzen lassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.791 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von satten 3,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]
Kartellamt sind Benzinpreissprünge schon vor Iran-Krieg
Aral-Tankstelle am 03.03.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken genau hinzuschauen. "Wir raten dazu, in dieser dynamischen Lage vor dem Tanken konsequent die Preise zu vergleichen und gewohnte Faustregeln zu überprüfen", sagte Mundt der "Rheinischen Post" (Mittwoch).
Die höchsten Preisspitzen gebe es nach wie vor eher morgens. Über die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt könnten sich Verbraucher jederzeit über die aktuellen Kraftstoffpreise an Tankstellen in Deutschland informieren.
"Nach Beginn der Militärschläge waren Preissteigerungen um durchschnittlich circa fünf bis sechs Cent pro Liter zu verzeichnen, an den Tagen davor im Umfang von circa vier Cent pro Liter", sagte Mundt. "Bereits die Erwartung an eine Zuspitzung der Lage hat Beschaffungskosten und Preise getrieben", sagte er. Die Entwicklungen folgten insgesamt weitgehend dem Preissprung bei Rohöl und im Kraftstoffgroßhandel.