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Erste Evakuierungsflüge aus Maskat laut Wadephul am Mittwoch


Lufthansa-Flugzeuge (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Evakuierungsflüge für besonders schutzbedürftige Personen aus Maskat (Oman) sollen am Mittwoch starten. Das sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Dienstag dem TV-Sender Welt-TV. Weitere Flüge sollen in den kommenden Tagen folgen.

"Wir sind in engem Kontakt mit verschiedenen Fluggesellschaften, natürlich hier in Deutschland vor allem mit der Lufthansa, mit Condor", sagte der Minister. Zur sogenannten "vulnerablen Personengruppe" gehörten laut Wadephul "Alte, Kranke, Schwache, Schwangere, Kinder, wir müssen schauen, wen wir dort mitnehmen können."

Man arbeite konsularisch vor Ort daran, weitere Flüge zu ermöglichen. "Ich habe auch heute den Kollegen aus den Emiraten hier in Berlin gehabt, darüber haben wir auch gesprochen und in einer sehr engen Kooperation auch mit allen Reiseveranstaltern", sagte Wadephul.

Wie viele Menschen an Bord sein werden, richte sich nach der Art der Maschine. "Es wird eine ganz klassische Maschine der Größenordnung sein, die also Touristen auch diese weitere Entfernung transportieren kann." Außerdem müsse man sehen, welche Personen zum Startpunkt wirklich am Flughafen sind: "Sie müssen ja ausreisen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman. Wir haben unser Personal jetzt verstärkt, aber das hängt natürlich auch davon ab: Wer schafft diesen Landweg? Wer kann sich ein Fahrzeug besorgen? Da sind wir auf die Zusammenarbeit angewiesen, die sehr eng ist mit den Reiseverkehrsunternehmen. Der eine oder die andere wird vielleicht auch individuell dort anreisen."

Allen Touristen, die nicht zur "vulnerablen Gruppe" zählen, müsse man "noch einen entweder längeren Aufenthalt zumuten oder eben anbieten, und das geschieht jetzt ja sehr schnell, dass sie direkt von den VAE abfliegen nach Deutschland", so Wadephul. "Ich bin guter Dinge, dass wir jetzt in den nächsten Tagen vorankommen und die allermeisten der deutschen Touristen endlich zurückkommen können nach Deutschland."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.03.2026 - 15:45 Uhr

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