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Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Deutsche Botschaft im Iran stoppt Visavergabe


Deutsche Botschaft im Ausland (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Deutsche Botschaft in Iran hat nach Angaben des Auswärtigen Amtes derzeit die Annahme von Visaanträgen gestoppt. "Die Visastelle der Deutschen Botschaft in Teheran ist vorübergehend geschlossen", teilte das Außenministerium den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) mit.

Dies treffe auch auf den externen Dienstleister der Botschaft im Visumverfahren, TLS Contact, zu. Auch das Büro dieser Firma sei "vorübergehend geschlossen". Bereits gestellte Visumanträge würden "soweit möglich" bearbeitet, abgesagte Termine für die Beantragung eines Visums würden nachgeholt. "Neue Termine werden derzeit nicht vergeben", so das Auswärtige Amt.

Das Außenministerium hob auf Nachfrage der Funke-Zeitungen hervor, dass "die Arbeitsfähigkeit der Deutschen Botschaft in Teheran" seit Juni 2025 "erheblich eingeschränkt" sei. Durch Druck der iranischen Regierung und die aktuellen Entwicklungen in dem Land sei das Personal in der Botschaft "nochmals reduziert" worden. "Die Kommunikationsmöglichkeiten sind massiv beschränkt", heißt es zudem aus dem Auswärtigen Amt.

Im laufenden Jahr hat die Botschaft in Teheran bisher 1300 Visa ausgegeben. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 23.400 - vor allem im zweiten Halbjahr 2025 ist die Zahl der vergebenen Visa durch die Botschaft in Iran deutlich zurückgegangen. Zum Vergleich: 2024 hatte die Botschaft noch insgesamt 46.600 Visa vergeben.

Das Außenministerium hob hervor, dass die Menschenrechtssituation in Iran "desolat" sei - dies habe sich "erneut in der brutalen Reaktion des Sicherheitsapparats im Rahmen der Proteste und deren blutiger Niederschlagung im Januar" gezeigt. Regimegegner würden "systematisch verfolgt, verhaftet und mit hohen Haftstrafen bis hin zur Todesstrafe belegt", heißt es aus dem Auswärtigen Amt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.02.2026 - 01:00 Uhr

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