Donnerstag, 05. Februar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax ist am Donnerstagmorgen mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.620 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, Zalando und SAP, am Ende Rheinmetall, Eon und die Hannover Rück. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Umfrage: Unternehmen stellen Regierung schlechtes Zeugnis aus
Die Unternehmen in Deutschland stellen der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Im Durchschnitt vergeben die Unternehmen die Schulnote 4,2, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Ifo-Instituts ergab. Die Kritik erstreckt sich über alle Politikfelder und wird von allen Branchen gleichermaßen geäußert, positive Bewertungen sind selten. "Die Unternehmen sehen derzeit kaum Fortschritte bei den zentralen wirtschaftspolitischen Themen", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo Umfragen. "Das Urteil fällt entsprechend negativ aus." Am schlechtesten beurteilen die Unternehmen die Sozial- und Rentenpolitik der Regierung mit einer Durchschnittsnote von 4,6. Auch in der Arbeitsmarkt-, Industrie- sowie der Energie- und Klimapolitik sind die Bewertungen um 4,1 bis 4,2 lediglich "ausreichend". Etwas besser, wenn auch nur ausreichend, schneidet die Regierung in der Finanzpolitik, der Infrastruktur- und der Digitalisierungspolitik mit jeweils 4,0 ab. Zwischen den Branchen zeigen sich kaum Unterschiede. In der Industrie und im Dienstleistungssektor bewegen sich die Schulnoten zwischen 3,8 und 4,5. Keine Branche bewertet die Wirtschaftspolitik im Durchschnitt gut. Selbst die besten vergebenen Noten bleiben im Bereich "befriedigend" mit der Tendenz zu "ausreichend", während einzelne Branchen - etwa in der Industrie oder bei arbeitsmarktnahen Dienstleistungen - deutlich schlechtere Noten vergeben. Die Unternehmen äußern sich klar mit Blick auf die dringenden Handlungsfelder. 40,4 Prozent der Unternehmen fordern vorrangig einen Abbau von Bürokratie und Regulierung. An zweiter Stelle folgen Reformen bei Steuern und Abgaben mit 37,1 Prozent, etwa durch Steuersenkungen oder eine Vereinfachung des Steuersystems. 24,6 Prozent nennen den Arbeitsmarkt und Fachkräfte, 23,3 Prozent die Energiepolitik. Weitere 21,3 Prozent verweisen auf Investitionen, Standortbedingungen und Infrastruktur. "Die Unternehmen erwarten nun konkrete Fortschritte bei den zentralen Reformthemen", sagte Wohlrabe. "Ankündigungen allein reichen aus ihrer Sicht nicht mehr aus." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 05.02.2026 - 09:17 Uhr
Andere News
The Female Company: Vorwürfe gegen feministisches Vorzeige-Start-up
Stromausfall in Berlin: Kabelbrücke monatelang nahezu ungeschützt und zugänglich
Deutsche Bahn: Was gegen Gewalt im Zug helfen würde
Rheinland-Pfalz: Betriebsrat fordert nach tödlicher Attacke auf Zugbegleiter Bodycams mit Ton
Rheinland-Pfalz: Erschlagener Bahn-Mitarbeiter – wie lassen sich solche Angriffe verhindern?
| ||