Sonntag, 18. Oktober 2026
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Schweigeminute: Schnieder will für mehr Sicherheit in Zügen sorgen
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz der Familie, den Freunden und Kollegen des Verstorbenen sein Mitgefühl ausgesprochen. Schnieder sprach am Mittwochnachmittag im Berliner Hauptbahnhof bei einer bundesweiten Schweigeminute von einem "schwarzen Tag für die gesamte Eisenbahnerfamilie". "Wir müssen uns zusammen mit der Bahn darum kümmern, dass wir für mehr Sicherheit, auch gegenüber dem Personal, aber allgemein in den Zügen in der Bahn sorgen", kündigte der Minister an. Das sei allerdings auch eine Aufgabe für das "gesamte Gemeinwesen" in Deutschland, so Schnieder weiter. Details zu möglichen Maßnahmen wollte er am Mittwoch jedoch noch nicht nennen, da es sich zunächst um einen "Tag der Trauer" handle. Der Mitarbeiter der Bahn war am Montagabend in einem Regionalexpress attackiert worden, der den Bahnhof Landstuhl in Richtung Homburg verließ. Bisherigen Erkenntnissen zufolge kontrollierte der Zugbegleiter einen Reisenden, der keinen gültigen Fahrschein vorzeigte. Als der Mann deswegen des Zuges verwiesen werden sollte, griff er den Bediensteten unvermittelt an. Hierbei erlitt der Zugbegleiter lebensbedrohliche Verletzungen und musste vor Ort reanimiert werden. Am Mittwoch wurde der Tod des Mannes gemeldet. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 04.02.2026 - 15:43 Uhr
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