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Finanzmärkte aktuell:

Merz will in Abu Dhabi nicht bei Ukraine-Gesprächen vorbeischauen


Friedrich Merz am 04.02.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will am Rande seiner Reise in die Golfregion nicht persönlich bei den Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland vorbeischauen, die am Mittwoch und Donnerstag in Abu Dhabi stattfinden.

Im Mittelpunkt der Reise stünden andere Themen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. "Insofern gehe ich nicht davon aus, dass der Bundeskanzler vor Ort an diesen Gesprächen teilnehmen wird." Man sei aber "über verschiedene Kanäle" sehr eng beteiligt.

Grundsätzlich sei es gut, dass die Gespräche, die zwischen der Ukraine und Russland unter Vermittlung der USA stattfinden, jetzt fortgesetzt werden, so Meyer. "Wir unterstützen die Ukraine und begleiten sie in diesem Prozess. Wir stimmen uns da auch sehr eng ab. Wir setzen uns weiter intensiv mit europäischen und amerikanischen Partnern dafür ein, diesen Krieg wirklich zu einem Ende zu bringen." Man bezweifle allerdings weiter, wie ernsthaft die Bemühungen Russlands seien, wirklich Schritte in Richtung Frieden zu gehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.02.2026 - 14:17 Uhr

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