Freitag, 02. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Innenminister beraten über AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
Verivox-Chef erwartet deutlich steigende Strom- und Gaspreise
Dax lässt deutlich nach - Steigende Energiepreise belasten
Sicherheitsbehörden erwarten mehr russische Sabotageakte
Spritpreise erreichen im September Höchstwerte
Städtetag kritisiert Pflegereform als Belastung für Kommunen
Hugo-Boss-Chef sieht Frasers-Einstieg gelassen
Albanien lehnt weitere Rückkehrzentren für EU-Staaten ab
Fregatten-Aus: Gauweiler wirft Pistorius Amtspflichtverletzung vor
"Tankrabatt" stößt laut Umfrage auf geteiltes Echo

Newsticker

12:39Hugo-Boss-Chef sieht Frasers-Einstieg gelassen
12:33Dax am Mittag trotz gestiegener Euroraum-Inflation freundlich
12:16Doro Pesch schildert Flucht zu Obdachlosen in New York
11:53Wahlpanne in Spandau: Berliner Abgeordnetenhaus schrumpft
11:50Otte mahnt verlässliche Ausstattung des Drohnenregiments an
11:38SPD ruft Kanzler und Union zur "Besonnenheit" auf
11:19Rentenhaltelinie kostet Hunderte Millionen Euro mehr
11:08Euroraum-Inflationsrate steigt im September auf 3,8 Prozent
11:01++ EILMELDUNG ++ Euroraum-Inflationsrate im September bei 3,8 Prozent
10:50Bundeswehr soll Vorrang bei privaten Weltraumaktivitäten erhalten
10:24Galeria stellt erneut Insolvenzantrag
09:45GdP kritisiert Dobrindt wegen ausbleibender Besoldungserhöhung
09:32Dax startet positiv - US-Arbeitsmarktdaten im Fokus
08:13Zahl der Hochschulabschlüsse gestiegen
08:07Öffentliches Finanzierungsdefizit steigt weiter an

Börse

Der Dax ist am Freitag nach einem bereits positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.145 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IG Metall fordert Reichensteuer und höheren Spitzensteuersatz


Jachthafen (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Steuer-Debatte fordert die Chefin der IG Metall, Christian Benner, eine Reichensteuer.

"Wir müssen die, die viel haben, stärker an der Finanzierung des Gemeinwohls beteiligen. Ein Weg wäre eine Reichensteuer für das reichste ein Prozent, dem in Deutschland ein Drittel des Vermögens gehört", sagte Benner der "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Ich kenne wohlhabende Menschen, die auch bereit wären, mehr beizutragen."

Zumindest aber sollte der Spitzensteuersatz erhöht werden: "Ich verstehe nicht, warum wir unter Helmut Kohl einen Spitzensteuersatz von 53 Prozent hatten, während er heute nur bei 42 Prozent und für Reiche bei 45 Prozent liegt. Wir sollten den Spitzensteuersatz anheben und mittlere Einkommen entlasten", sagte Benner weiter.

"Wenn wir die Körperschaftsteuer für Kapitalgesellschaften senken, brauchen wir ohnehin eine Gegenfinanzierung."

Im Streit um den Mindestlohn fordert die Chefin der IG Metall, die Festlegung der Mindestlohn-Kommission zu überlassen. "Es ist Sache der Mindestlohn-Kommission, die Höhe festzulegen. Dort muss die Einigung im Einvernehmen passieren", sagte Benner der "Rheinischen Post". "Wir sollten die Tarifautonomie stärken."

Benner sagte weiter: "Ich bin sicher, dass die Kommission eine richtige Entscheidung treffen wird. Sie muss sich ja nicht nur an der Lohnentwicklung, sondern auch an EU-Vorgaben orientieren, wonach der Mindestlohn 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens, präzise des Medianlohns, betragen soll. Das wären in etwa 15 Euro." Die IG Metall-Chefin mahnte: "Und wir können auch mal fragen: Reichen 15 Euro Stundenlohn zu einem würdigen Leben?"

SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hatte mit einem Eingreifen des Gesetzgebers bei der Festlegung des Mindestlohns gedroht.

Zugleich warnte die IG Metall-Chefin die neue Koalition davor, die tägliche Höchstarbeitszeit durch eine Wochengrenze zu ersetzen: "Für Menschen etwa, die auf Montage arbeiten, brauchen wir die tägliche Höchstarbeitszeit von zehn Stunden. Sonst lassen Arbeitgeber sie, um Fahrt- und Übernachtungskosten zu sparen, längere Schichten arbeiten. Ohne die tägliche Höchstarbeitsarbeitszeit drohen Beschäftigten Schichten von drei Mal 13 Stunden in der Woche. Das Arbeitszeitgesetz und unsere Tarifverträge bieten jetzt schon ausreichend Flexibilität", so Benner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.04.2025 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung