Montag, 15. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

OMV warnt vor Energie-Engpässen
Fußball-WM: Schottland schlägt Haiti
Grüne und Linke werfen CDU Sachsen-Anhalt Lüge vor
Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach Sanierung wieder in Betrieb
Nachwuchspolitiker streiten über Umgang mit Nationalfarben
Länder beraten über Zukunft syrischer Flüchtlinge
Hamilton gewinnt Formel-1-Rennen in Spanien
Hamilton gewinnt F1-Rennen in Barcelona
Rehlinger und Rhein drohen mit Scheitern von Sozialreformen
Schweizer stimmen gegen "Bevölkerungsdeckel"

Newsticker

03:04Elfenbeinküste gewinnt WM-Spiel gegen Ecuador
01:00Zahl der Haftplätze in Deutschland sinkt auf Tiefstand
01:00SPD erwartet Einigung mit Union bei Arbeitszeitgesetz
01:00Steinbrück fordert Schuldenschnitt für Kommunen
00:58Bundesregierung begrüßt Vereinbarung zwischen USA und dem Iran
00:00Senioren-Union stellt sich hinter Merz
00:00Städtetag erhöht bei "Demokratie leben" Druck auf Prien
00:00NRW lockt pensionierte Lehrer mit 15 Prozent Gehaltszuschlag
00:00Pflegebeauftragte gegen ersatzlose Streichung der 100.000-Euro-Grenze
00:00Hubig will Verfassungstreue von Schöffen gesetzlich regeln
00:00Union will Deutschlandfahne auf Weinflaschen-Deckeln
00:00Fratzscher: Hohe Teilzeitquote von Frauen kostet Wohlstand
23:55Fußball-WM: Japan erkämpft sich ein 2:2 gegen die Niederlande
23:46Trump bezeichnet Vereinbarung mit Iran als "now complete"
21:00Deutschland startet mit Kantersieg gegen Curacao in die WM

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.635 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Tagesstart hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IG Metall fordert Reichensteuer und höheren Spitzensteuersatz


Jachthafen (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Steuer-Debatte fordert die Chefin der IG Metall, Christian Benner, eine Reichensteuer.

"Wir müssen die, die viel haben, stärker an der Finanzierung des Gemeinwohls beteiligen. Ein Weg wäre eine Reichensteuer für das reichste ein Prozent, dem in Deutschland ein Drittel des Vermögens gehört", sagte Benner der "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Ich kenne wohlhabende Menschen, die auch bereit wären, mehr beizutragen."

Zumindest aber sollte der Spitzensteuersatz erhöht werden: "Ich verstehe nicht, warum wir unter Helmut Kohl einen Spitzensteuersatz von 53 Prozent hatten, während er heute nur bei 42 Prozent und für Reiche bei 45 Prozent liegt. Wir sollten den Spitzensteuersatz anheben und mittlere Einkommen entlasten", sagte Benner weiter.

"Wenn wir die Körperschaftsteuer für Kapitalgesellschaften senken, brauchen wir ohnehin eine Gegenfinanzierung."

Im Streit um den Mindestlohn fordert die Chefin der IG Metall, die Festlegung der Mindestlohn-Kommission zu überlassen. "Es ist Sache der Mindestlohn-Kommission, die Höhe festzulegen. Dort muss die Einigung im Einvernehmen passieren", sagte Benner der "Rheinischen Post". "Wir sollten die Tarifautonomie stärken."

Benner sagte weiter: "Ich bin sicher, dass die Kommission eine richtige Entscheidung treffen wird. Sie muss sich ja nicht nur an der Lohnentwicklung, sondern auch an EU-Vorgaben orientieren, wonach der Mindestlohn 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens, präzise des Medianlohns, betragen soll. Das wären in etwa 15 Euro." Die IG Metall-Chefin mahnte: "Und wir können auch mal fragen: Reichen 15 Euro Stundenlohn zu einem würdigen Leben?"

SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hatte mit einem Eingreifen des Gesetzgebers bei der Festlegung des Mindestlohns gedroht.

Zugleich warnte die IG Metall-Chefin die neue Koalition davor, die tägliche Höchstarbeitszeit durch eine Wochengrenze zu ersetzen: "Für Menschen etwa, die auf Montage arbeiten, brauchen wir die tägliche Höchstarbeitszeit von zehn Stunden. Sonst lassen Arbeitgeber sie, um Fahrt- und Übernachtungskosten zu sparen, längere Schichten arbeiten. Ohne die tägliche Höchstarbeitsarbeitszeit drohen Beschäftigten Schichten von drei Mal 13 Stunden in der Woche. Das Arbeitszeitgesetz und unsere Tarifverträge bieten jetzt schon ausreichend Flexibilität", so Benner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.04.2025 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung