Montag, 23. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Richterbund: Justiz in Nord und West besonders stark überlastet
Airbus hat Satelliten-Pläne für Deutschland
1. Bundesliga: Freiburg schlägt Gladbach
DIHK-Außenwirtschaftschef wirbt für engere Kooperation mit China
Stimmung in deutscher Wirtschaft etwas besser
Wirtschaft fordert noch mehr Tempo durch Infrastrukturgesetz
Lange verlangt für Zoll-Deal Rechtssicherheit von den USA
Karoline Schuch blickt besorgt auf Landtagswahlen im Osten
Deutschland bleibt drittgrößte Volkswirtschaft der Welt
Klingbeil-Berater warnt vor Investitionsstau trotz Sondervermögen

Newsticker

15:04Bericht: Malmendier scheidet als Wirtschaftsweise aus
14:56Insa: Abstand der CDU auf Grüne im Südwesten schrumpft
14:47Kritiker fordern maßvolle BND-Reform
14:45Ökonomen loben Dobrindts Arbeitsplan für Asylbewerber
14:27Unruhen in Mexiko nach Tötung von Kartellboss
14:01Weißrussischer Spion in Polen enttarnt - auch Deutschland betroffen
13:31Umfrage: Bevölkerung unzureichend auf hybride Angriffe vorbereitet
12:57AKK gegen öffentliche "Bewerbungsreden" für Bundespräsidentenamt
12:32Dax am Mittag trotz guter Ifo-Zahlen weiter im Minus
12:26Caritas fürchtet erschwerte Arbeitsmarktintegration von Ukrainern
12:19Leere Gasspeicher: Zusätzlicher Sicherheitspuffer kostet Millionen
12:09Bericht: EU will Ratifizierung des US-Handelsabkommens aussetzen
12:01Bundesregierung sieht Sportförderung "gut aufgestellt"
11:23Krankenstand in Bundesbehörden über Bundesdurchschnitt
11:17Deutschland bleibt drittgrößte Volkswirtschaft der Welt

Börse

Der Dax ist am Montag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.140 Punkten beschlossen, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Commerzbank, Adidas und die Münchener Rück, am Ende Rheinmetall, SAP und BMW. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet vorsichtig - Anleger setzen auf positive Zoll-Nachrichten


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.100 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

"Der Dax macht gerade das, was die Börsen gern in solch unsicheren Zeiten machen: Er klettert an einer Wand des Zweifels empor", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Als Trump die 90-tägige Pause reziproker Zölle verkündete, sprangen die Indizes in Frankfurt und New York nach oben. Stand jetzt notiert der Dax über dem damals erreichten Hoch, die US-Indizes aber noch darunter, wenn auch nur knapp. Die Nebenwerte im Russell 2000 liegen schon darüber. Sie werden aktuell gegenüber den globalisierten Unternehmen in den großen Indizes bevorzugt. Anleger setzen auf ein besseres Geschäft der Firmen, die stärker vom Binnenmarkt abhängig sind."

Damit stelle sich aber auch unweigerlich die Frage, ob die Anleger mit ihrer Favoritenwahl beim Wiedereinstieg nach dem Ausverkauf richtig liegen.

Entweder weise der Ausbruch im Dax der Wall Street den Weg oder in den kommenden Tagen setze sich die Zurückhaltung in New York auch wieder in Frankfurt durch und beende die dynamische Erholung aus dieser Handelswoche.

"Die Leerverkäufer müssen sich weiter vor guten Nachrichten aus der Politik fürchten und darauf setzen, dass Chinas Präsident Xi nicht bei seinem Amtskollegen Trump anruft, um Verhandlungen anzubieten. Bald schon werden die ersten Regale in den Supermärkten in den Staaten leer sein. Wenn das zu lange geht, spüren die Wähler, dass der Handelsstreit auf ihrem Rücken ausgetragen wird."

"Wie man es dreht oder wendet: Die sprichwörtlichen politischen Börsen haben in diesem Jahr längere Beine als sonst." Alles an der Börse sei aktuell politisch. Die Anleger setzten darauf, dass die positiven Nachrichten im Tarifstreit nicht abrissen. Sie hofften auch auf ein gegenseitiges Fallenlassen aller Zölle zwischen der Europäischen Union und den USA und eine expansive deutsche Fiskalpolitik. "Es ist diese Perspektive, die die Märkte in diesen Stunden auch über die eine oder andere widrige Konjunkturnachricht hinwegblicken lässt", sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1362 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8801 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Morgen wurden für eine Feinunze 3.310 US-Dollar gezahlt (-1,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 93,65 Euro pro Gramm.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.04.2025 - 09:33 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung