Mittwoch, 04. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt geringfügig nach - Zalando-Aktie auf Talfahrt
DIW: Marktanteil von Elektromobilität wächst zu langsam
Aufregung um OpenClaw - BSI arbeitet an Sicherheitskriterien
Finanzministerium erwägt EU-Mindestquote für Infrastrukturvorhaben
IAB: Summe der Arbeitsstunden liegt auf Rekordniveau
Einigung: CDU will Teilzeit-Anspruch nur noch für Ausnahmefälle
Nato startet konkrete Planungen für Mission "Arctic Sentry"
Rheinland-Pfalz: Schaffner stirbt nach Attacke durch Schwarzfahrer
Özoguz kritisiert Fifa-Pläne zur Wiedereingliederung Russlands
IW: Bundeshaushalt gerät zunehmend in Schieflage

Newsticker

15:13Thüringer AfD scheitert mit Misstrauensantrag gegen Voigt
14:44SPD kritisiert Sicherheitsmanagement der Bahn
14:24Maja T. in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt
14:17Merz will in Abu Dhabi nicht bei Ukraine-Gesprächen vorbeischauen
14:15Weiterer Meilenstein für Brigade in Litauen erreicht
13:58Dobrindt will strafrechtlichen Schutz für Bahn-Personal verschärfen
13:41Bahn erhält neuen Aufsichtsratschef
13:38Merz nach Saudi-Arabien abgereist
13:27Regierung will nicht über Urheber der "Migrationswende" streiten
12:55Ukrainische Energieinfrastruktur nach Angriffen stark gefährdet
12:42Daniel Thioune neuer Cheftrainer bei Werder Bremen
12:36Dax weiter leicht im Minus - Anleger bleiben vorsichtig
12:31Polizeigewerkschaft fordert mehr Sicherheitsmaßnahmen in Zügen
12:28Preise für Benzin und Diesel deutlich gestiegen
12:11Razzia bei sächsischem AfD-Landtagsabgeordneten in Leipzig

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiter knapp im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.715 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, Symrise und die Telekom, am Ende Heidelberg Materials, Scout24 und Siemens. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Creditreform: Stark steigende Preise erhöhen Überschuldungsgefahr


Käse im Supermarkt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der teilweise starke Anstieg der Lebenshaltungskosten bringt immer mehr Verbraucher in Deutschland in finanzielle Bedrängnis. "Die Zahl der überschuldeten Haushalte wird steigen", sagte der Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch, dem "Handelsblatt".

Für 2024 geht die Auskunftei von einem "signifikanten Zuwachs" der Privatinsolvenzen aus. Zum einen nehme der "finanzielle Stress" für Menschen aus unteren Einkommensschichten sukzessive zu.

"Sie müssen einen erheblichen Anteil ihres Geldes für Güter des täglichen Bedarfs, Miete, Energie und Lebensmittel aufbringen." Gerade diese Grundversorgung habe "eine große Preissteigerung erfahren".

Zudem bestünden erhöhte Risiken für junge Verbraucher. Diese würden "vermehrt erste Erfahrungen mit Überschuldung machen", sagte Hantzsch. So seien kleine Ratenkredite und sogenannte "Buy now, pay later"-Angebote schon "sehr niedrigschwellig" zu haben. Zudem hätten auch viele Gutverdiener häufiger Probleme, die Belastungen von Anschlusskrediten zu stemmen.

Im kommenden Jahr könnten sich die Bürger mit weiteren finanziellen Risiken konfrontiert sehen. Der Faktor "Arbeitslosigkeit" werde 2025 wieder eine größere Rolle spielen, sagte der Creditreform-Experte. "Besonders gut bezahlte Jobs in der Industrie, im Automobilsektor oder der Chemie stehen auf der Kippe."

Viele Menschen befürchten, dass sie ihre Lebenshaltungskosten kaum noch bezahlen können. Das zeigt eine Befragung von 1.001 Personen ab 18 Jahren durch das Institut Forsa im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), über die das "Handelsblatt" berichtet. Gut ein Viertel der Befragten (27 Prozent) gab demnach an, 2025 auf Ersparnisse zurückzugreifen, das Girokonto per Dispo zu überziehen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen zu müssen.

VZBV-Expertin Jutta Gurkmann bemängelte die Intransparenz bei Preissteigerungen: Nötig sei "eine Preisbeobachtungsstelle, die unfaire Praktiken aufdeckt und so Verbraucherinnen und Verbraucher vor zu hohen Preisen im Supermarkt schützt", sagte sie.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.12.2024 - 08:22 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung