Freitag, 16. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Apotheker erwarten keine Engpässe bei Grippemitteln und Antibiotika
Bundestag stimmt für Erhöhung der Tabaksteuer
Bundestag beschließt "Frühstartrente"
Dax bleibt am Mittag im Plus - Berichtssaison im Tech-Sektor erwartet
EU will "Entlastungen" für Industrie und weniger Bürokratie
US-Börsen uneinheitlich - Goldpreis steigt deutlich
Dax startet positiv - Hoffen auf Entlastung durch Anleihemarkt
EZB erlaubt Unicredit Übernahme von Commerzbank
Wüst zum Bundesratspräsidenten gewählt
Deutschland und Frankreich vereinbaren Verbrenner-Aus-Aus

Newsticker

19:24Bericht: AfD-Mitarbeiter sollen sich im Bundestag geprügelt haben
18:07Bericht: Türkische Mafia nach Brandanschlag auf Starlink im Visier
17:49Dax legt deutlich zu - Rheinmetall-Aktien gefragt
17:18Wadephul will offensiveres Werben der CDU für Ukraine-Hilfen
17:04Deutsche Bank sieht Unicredit-Übernahme der Commerzbank als Chance
17:02Merz droht Russland mit weiteren Reise-Einschränkungen
16:58Wadephul fürchtet Isolation Deutschlands bei AfD-Aufstieg
16:43Studie: Babyboomer-Abschied vom Immobilienmarkt entlastet kaum
16:30Dröge kritisiert Abschwächung von EU-Klimaregeln
16:00Reiche kritisiert Tankrabatt und drängt auf Direktzahlungen
15:32Andrea Berg an Spitze der Album-Charts - Maffay auf Platz zwei
15:03CSU bezeichnet Berlin-Sondierungen nach Emde-Post als "Lachnummer"
13:56Pantisano kritisiert Hubertz für Gesetz gegen Enteignung
13:48TK-Chef will Abschaffung von PKV und GKV
12:51Reddig erhöht Reformdruck auf Merz vor JU-Deutschlandtag

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.623 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD und Grüne werben um Zustimmung für Kritis-Dachgesetz


Umspannwerk (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Fraktionen von SPD und Grünen werben um Mehrheiten zum Kritis-Dachgesetz und zum Gesetz für eine Stiftung für ein NSU-Dokumentationszentrum im Bundestag. Beide Gesetze werden am Donnerstag in erster Lesung im Parlament eingebracht, SPD und Grünen fehlt eine eigene Mehrheit, sie hoffen auf Stimmen von der Union, Linken, FDP oder des BSW.

SPD-Innenexperte Sebastian Hartmann sagte der "taz", dass das Kritis-Dachgesetz zwingend nötig sei. "Deutschland befindet sich seit einiger Zeit in einer dauerhaften Lage der Bedrohung auch durch ausländische Mächte mit Angriffen auf unsere Infrastruktur. Der von der FDP verschuldete Bruch der Regierung hindert uns nicht, unser Land und seine kritischen Infrastrukturen stärker und resilienter aufzustellen", so Hartmann.

"Wir müssen unsere Daseinsvorsorge und unser tägliches Leben sichern und dazu brauchen wir dieses Gesetz."

Auch Irene Mihalic, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, warb darum, dass Union und FDP dem Kritis-Dachgesetz noch in der Restlegislatur zustimmen. "Fast täglich gibt es Sabotage-Meldungen. Kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser oder die Strom- und Wasserversorgung sind die Lebensadern unserer Gesellschaft", sagte Mihalic der "taz". "Ihr Schutz ist so relevant wie nie zuvor und darf keinen parteipolitischen Spielchen zum Opfer fallen."

Das Kritis-Dachgesetz hatte die Ampelkoalition in ihrem Koalitionsvertrag von 2021 versprochen. Damit sollen erstmals Mindestvorgaben für den physischen Schutz der kritischen Infrastruktur in Deutschland festgelegt werden. Das Ampel-Kabinett hatte den Gesetzentwurf am 6. November beschlossen - wenige Stunden vor dem Platzen der Koalition.

Zugleich werben SPD und Grüne auch um Stimmen der anderen Fraktionen für die Errichtung eines NSU-Dokumentationszentrums. Dieser Gesetzentwurf ging erst vor einer Woche durch das Kabinett der Minderheitsregierung von SPD und Grünen. Das Zentrum soll in Berlin entstehen und an den Terror und die Opfer des rechtsextremen "Nationalsozialistischen Untergrunds" erinnern.

Mihalic sagte, ein NSU-Dokumentationszentrum sei "mehr als 13 Jahre nach Bekanntwerden der Terrortaten und der schrecklichen Morde längst überfällig". Die erste Lesung zu dem Gesetz sei "ein erster wichtiger Schritt". Dabei dürfe es aber nicht bleiben. "Wir appellieren an FDP und Union, das würdige Gedenken an die Opfer nicht länger zu verschleppen und den Gesetzentwurf gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen noch in dieser Wahlperiode abzuschließen", so Mihalic zur "taz".

Auch SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese sagte der "taz", dass das NSU-Dokumentationszentrum ein "breit getragenes Anliegen in unserer Gesellschaft" sei und "unbedingt vor der Bundestagswahl beschlossen werden" sollte. Wiese hofft ebenfalls auf Stimmen anderer Fraktionen. "Ich kann nur an die Union appellieren, hier keine taktischen Parteispielchen zu spielen und den Weg für dieses wichtige Vorhaben freizumachen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.12.2024 - 12:51 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung