Samstag, 18. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ifo: Zinssorgen belasten Geschäftsklima im Wohnungsbau
SPD nennt Voraussetzungen für Bundeswehreinsatz im Iran-Krieg
Gastgewerbeumsatz stagniert im Februar
Dax notiert am Mittag fester - wenig Möglichkeit zum Abwarten
Dax startet zurückhaltend - Energie und Zinsen drücken Stimmung
Studie: Tankrabatt erreicht kaum Bedürftige und erhöht Nachfrage
Jazeek verdrängt BTS von Spitze der Album-Charts
Linke kritisiert Warken-Reform als "Mogelpackung"
Kontroverse um neue Sicherheitsmaßnahmen im Verteidigungsministerium
Kein Bundesland will bislang Entlastungsprämie von 1.000 Euro zahlen

Newsticker

05:00Gerst oder Maurer: Erster Europäer auf dem Mond soll Deutscher sein
05:00Bär erwartet bis Mitte der 2030er Fusionsforschungs-Durchbruch
05:00Kubicki will FDP wieder über zehn Prozent führen
05:00Finanzminister fordert Vorbereitungen für Kerosinmangel
01:36Bahn-Chefin erteilt 9-Euro-Ticket klare Absage
01:00Arbeiter-Samariter-Bund warnt vor "Demontage des Sozialstaates"
01:00Dax-Konzerne zögern bei 1.000-Euro-Prämie
01:00DB investiert 20 Milliarden Euro in Sanierung von Bahnhöfen
01:00Luftfrachtbranche will priorisierte Versorgung mit Kerosin
01:00Neuer Stuttgart-21-Eröffnungstermin soll Mitte des Jahres kommen
00:00Dobrindt appelliert an Einigungswillen der Koalition
00:00Verdi bezeichnet steuerfreie 1.000-Euro-Prämie als "Rohrkrepierer"
00:00Verfassungsschutz überprüfte 400 Organisationen und Einzelpersonen
00:00BDI hält "nennenswertes Wachstum" 2026 für unwahrscheinlich
00:00BDI glaubt nicht an Entlastungsprämie für Mehrheit der Beschäftigten

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.702 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Neuer Höchststand bei Gewalttaten gegen Einsatzkräfte


Polizist (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die registrierten Gewalttaten gegen Polizisten haben mit 46.218 Fällen im Jahr 2023 einen neuen Höchststand erreicht. Mit einem Anstieg um 8,0 Prozent gegenüber 2022 handelt es sich um die stärkste Zunahme seit dem Jahr 2017, wie das Bundesinnenministerium und das Bundeskriminalamt (BKA) am Montag mitteilten.

Insgesamt wurden 105.708 Polizisten Opfer einer gegen sie gerichteten Gewalttat. Dies sind 9.500 betroffene Beamte mehr als im Jahr zuvor, was einem Anstieg um 9,9 Prozent entspricht.

Bei Gewalttaten gegen Rettungs- und Feuerwehrkräfte wurden ebenfalls neue Höchststände verzeichnet.

Wenn Polizisten in Deutschland Gewalt erfahren, handelt es sich in den meisten Fällen um Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe. Sie machen mit 84,5 Prozent den größten Anteil der Gewalttaten gegen Polizeikräfte aus. Im Vergleich zum Vorjahr sind die entsprechenden Fälle um 8,5 Prozent auf 39.046 Fälle gestiegen (2022: 35.983). Häufig werden Polizeikräfte darüber hinaus bedroht. Hier wurden 3.851 Fälle registriert, was einem Anstieg von 5,9 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor entspricht.

Gesunken ist die Zahl der Fälle, bei denen Polizisten Opfer von gefährlicher und schwerer Körperverletzung wurden. Die Zahl der registrierten Delikte sank um 13 Prozent auf 1.260 Fälle (2022: 1.449). Insgesamt wurden 40 versuchte Tötungsdelikte erfasst, drei mehr als im Jahr zuvor. Vollendete Tötungsdelikte gab es 2023 nicht - im Gegensatz zum Jahr zuvor, als eine Polizistin und ein Polizist im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz ermordet wurden.

Die Zahl der Tatverdächtigen hat um 5,9 Prozent zugenommen, sodass im Jahr 2023 insgesamt 38.630 Tatverdächtige erfasst wurden (2022: 36.495). Während der Anteil der deutschen Tatverdächtigen von 69,9 auf 66,4 Prozent sank, stieg der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen von 30,1 auf 33,6 Prozent. Die Tatverdächtigen waren meistens männlich (83,6 Prozent) und über 25 Jahre alt (73,0 Prozent). Sie waren in der Regel allein handelnd (95,1 Prozent), oft polizeilich bekannt (75,3 Prozent) und mehr als jeder Zweite stand unter Alkoholeinfluss (50,2 Prozent).

Das Bundeslagebild enthält zudem Daten zu Rettungsdienst- und Feuerwehrkräften, die im Einsatz von Gewalttaten betroffen waren. Mit 687 Fällen (+5,7 Prozent) und 1.069 Opfern (+13,7 Prozent) bei der Feuerwehr sowie 2.050 Fällen (+6,8 Prozent) und 2.902 Opfern (+8,4 Prozent) bei sonstigen Rettungsdiensten wurden im Jahr 2023 ebenfalls Höchststände verzeichnet.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte zu den Zahlen: "Im vergangenen Jahr sind jeden Tag durchschnittlich 290 Polizistinnen und Polizisten Opfer von Gewalt geworden. Auch die Attacken auf Feuerwehrleute und Rettungskräfte sind weiter gestiegen." Es sei "erschreckend, mit welchem Hass und mit welcher Gewalt Einsatzkräfte umgehen müssen. Diese Straftaten sind durch nichts zu rechtfertigen und müssen harte strafrechtliche Konsequenzen haben."

"Deshalb haben wir gerade erst Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht, damit die Bundespolizei Taser rechtssicher einsetzen kann, um gefährliche Täter zu stoppen und die Einsatzkräfte selbst zu schützen. Außerdem verschärfen wir das Strafrecht, um Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten zu schützen, die in gefährliche Hinterhalte gelockt werden", so die Ministerin.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.10.2024 - 10:21 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung