Freitag, 21. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt nach - Qiagen-Papiere gefragt
SPD will Feuerwehrleute mit Waldbrandmedaille auszeichnen
Europäische Regierungschefs kritisieren israelischen Siedlungsplan
14.000 Tote: Grüne werfen Regierung Versagen bei Hitzeschutz vor
Bundesregierung prüft Sanktionen gegen Russisches Haus
Waffendepot in Wald bei Berlin entdeckt
Südekum trotz Zinsanstieg für Staatsschulden gegen Sparkurs
Ausgaben für Sozialhilfe deutlich gestiegen
Bericht: Ford will nächstes Europa-Modell mit Partner entwickeln
Erdbeben der Stärke 6,7 in Peru

Newsticker

16:00Ryanair will Flugangebot in Weeze ausbauen
15:58Mehrere Verletzte nach Schwert-Attacke an schwedischer Schule
15:31Shakira weiter an Spitze der Single-Charts - Ski Aggu auf Platz 45
14:56El Nino zwingt Panama-Kanal zu Durchfahrtsbeschränkungen
14:43NRW verlängert Aussetzung des Lkw-Sonntagsfahrverbots
14:25Dobrindt bestätigt Waffenfund - Ausländische Geheimdienste helfen
14:14Bundesnetzagentur hält Gasspeicher-Vorgaben für überholt
14:09Michael Roth berät künftig Lottogesellschaften
13:45Bericht: Merz-Favoritin Keßler sagt für Staatsminister-Posten ab
13:36CDU-Kandidaten in Sachsen-Anhalt offen für Minderheitsregierung
13:27Linke attackiert CDU im Fischbrötchenstreit
12:54Auto rast in Hessen durch Fußgängerzone - Acht Verletzte
12:51OECD-Expertin: Regierungen stürzen über Rentenreformen
12:45Wagenknecht gegen Schließung des Russischen Hauses
12:32Dax bleibt zurückhaltend - US-Zinspolitik beschäftigt Anleger

Börse

Der Dax hat am Freitag nach einem verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter keine klare Richtung gefunden. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.020 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ampelpolitiker uneins bei AfD-Verbot


Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Unter den Bundestagsabgeordneten der Ampelkoalition gibt es keine Einigkeit, ob ein Verbot der AfD angestrebt werden sollte. "Dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist, dass sie vom Verfassungsschutz als gefährlich für unsere demokratische Ordnung eingeschätzt wird und dass sie skrupellose Faschisten in ihren Führungsreihen hat, steht außerhalb jeden vernünftigen Zweifels", sagte der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Es spreche also vieles dafür, beim Bundesverfassungsgericht "einen gut begründeten Verbotsantrag" zu stellen.

Es gebe allerdings auch "valide Bedenken, ob es dafür angesichts großer Wahlerfolge der AfD nicht bereits zu spät sei oder die AfD einen solchen Antrag für eine populistische Märtyrerpose nutzen könnte, die diese Wahlerfolge womöglich noch verstärkt", sagte Stegner weiter.

Daher sei eine "sorgfältige und abwägende Debatte" im Parlament erforderlich, die "keinesfalls Schnellschüsse" vertrage. "Der Worst Case wären gespaltene demokratische Fraktionen und Parteien, während die Demokratiefeinde sich ins Fäustchen lachen."

Der Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich sagte dem "Handelsblatt": "Eine wehrhafte Demokratie muss ein Parteiverbotsverfahren ernsthaft prüfen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Dabei sollte der Fokus auf die Gesamtpartei gerichtet sein." Angesichts der hohen rechtlichen Hürden verbiete sich der Alleingang einer Partei oder einer Regierung. Nötig sei vielmehr "ein entschlossenes Vorgehen eines breiten demokratischen Bündnisses".

Der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler kritisierte die Diskussion über ein Verbot der AfD scharf. "Das halte ich für Unsinn", sagte er dem "Handelsblatt". Die AfD müsse politisch bekämpft werden. Verbotsdebatten schadeten nur, weil sie von der politischen Diskussion ablenkten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter findet es richtig, dass der Bundestag über ein AfD-Verbotsverfahren beraten soll. Kiesewetter sagte dem TV-Sender "Welt", er sei seinem Parteikollegen Marco Wanderwitz "sehr dankbar", die Initiative für den Antrag ergriffen zu haben. "Wir brauchen eine sehr sensible Diskussion in der Gesellschaft, aber auch im Bundestag über die Frage, wie wir mit einer Partei umgehen, die versucht hat, letzte Woche den Thüringer Landtag in Geiselhaft zu nehmen", so Kiesewetter weiter.

Die AfD sei eine Partei, "die die Westbindung Deutschlands aufgeben will und die gemeinsam mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht unsere Westbindung und unsere klare Positionierung für Frieden in Freiheit für Deutschland, aber auch für die Ukraine auszuhöhlen beginnt".

Ob er selbst allerdings für einen entsprechenden Antrag stimmen wolle, sei noch offen, so der CDU-Politiker. "Entscheidend ist, dass wir es thematisieren und auch unsere Bevölkerung sensibilisieren. Was am Ende dabei herauskommt, ist eine ganz andere Frage. Da sollten, glaube ich, auch alle sehr ergebnisoffen vorgehen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.09.2024 - 14:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung