Dienstag, 06. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

BfS-Umfrage: Zwei Drittel wollen Übungen für nuklearen Notfall
Berichte: Ex-BND-Chef Hanning wegen Spionageverdacht festgenommen
Mehrheit der Deutschen für Pflegedeckel von 1.500 Euro
24-Jähriger legt mit Bombendrohung Flughafen Stuttgart lahm
Sachsen-Anhalt: CDU-Fraktion verweigert komplette Enthaltung
Belgischer Astrophysiker Halzen erhält Physik-Nobelpreis
Dax am Mittag weiter freundlich - Abwarten vor Berichtssaison
MAD prüft Bundeswehr-Bewerber mit KI auf Rechtsextremismus
Verfassungsschutz warnt vor iranischen Beschaffungsaktivitäten
AfD-Politiker Rausch schließt Neuwahlen in Sachsen-Anhalt nicht aus

Newsticker

19:24CSU warnt nach AfD-Wahlerfolgen vor Pflegekollaps
19:03CDU-Arbeitnehmergruppe verlangt höhere Erbschaftsteuer
18:37CDU will harte Konsequenzen nach Hanning-Festnahme
18:22SPD-Kandidat scheitert bei Wahl zum Landtagsvize in Sachsen-Anhalt
17:48Dax legt zu - Hochtief-Aktien gefragt
17:12Wagenknecht erwartet Wahl von Siegmund zum Ministerpräsidenten
16:56CDA gegen Sozialreformen als reine Sparpakete
16:37Energieunternehmen wirft Reiche Angriff auf Eigentum vor
16:20Nach Hanning-Festnahme: SPD will schärfere Regeln für Ex-BND-Chefs
16:14AfD bekommt in Sachsen-Anhalt auch Landtagsvizepräsidenten durch
16:09++ EILMELDUNG ++ Tillschneider zum stellvertretenden Landtagspräsidenten gewählt
16:02Bericht: Merz und Macron wollen Verbrenner-Aus kippen
15:41Forsa: Mehrheit lehnt höhere Pflegebeiträge für Kinderlose ab
14:55Mehrheit hält Söder nicht für kanzlertauglich
14:31Sachsen-Anhalt: Pantisano wirft CDU "blau-schwarzes Kartell" vor

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.449 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start konnte der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ampelpolitiker uneins bei AfD-Verbot


Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Unter den Bundestagsabgeordneten der Ampelkoalition gibt es keine Einigkeit, ob ein Verbot der AfD angestrebt werden sollte. "Dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist, dass sie vom Verfassungsschutz als gefährlich für unsere demokratische Ordnung eingeschätzt wird und dass sie skrupellose Faschisten in ihren Führungsreihen hat, steht außerhalb jeden vernünftigen Zweifels", sagte der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Es spreche also vieles dafür, beim Bundesverfassungsgericht "einen gut begründeten Verbotsantrag" zu stellen.

Es gebe allerdings auch "valide Bedenken, ob es dafür angesichts großer Wahlerfolge der AfD nicht bereits zu spät sei oder die AfD einen solchen Antrag für eine populistische Märtyrerpose nutzen könnte, die diese Wahlerfolge womöglich noch verstärkt", sagte Stegner weiter.

Daher sei eine "sorgfältige und abwägende Debatte" im Parlament erforderlich, die "keinesfalls Schnellschüsse" vertrage. "Der Worst Case wären gespaltene demokratische Fraktionen und Parteien, während die Demokratiefeinde sich ins Fäustchen lachen."

Der Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich sagte dem "Handelsblatt": "Eine wehrhafte Demokratie muss ein Parteiverbotsverfahren ernsthaft prüfen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Dabei sollte der Fokus auf die Gesamtpartei gerichtet sein." Angesichts der hohen rechtlichen Hürden verbiete sich der Alleingang einer Partei oder einer Regierung. Nötig sei vielmehr "ein entschlossenes Vorgehen eines breiten demokratischen Bündnisses".

Der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler kritisierte die Diskussion über ein Verbot der AfD scharf. "Das halte ich für Unsinn", sagte er dem "Handelsblatt". Die AfD müsse politisch bekämpft werden. Verbotsdebatten schadeten nur, weil sie von der politischen Diskussion ablenkten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter findet es richtig, dass der Bundestag über ein AfD-Verbotsverfahren beraten soll. Kiesewetter sagte dem TV-Sender "Welt", er sei seinem Parteikollegen Marco Wanderwitz "sehr dankbar", die Initiative für den Antrag ergriffen zu haben. "Wir brauchen eine sehr sensible Diskussion in der Gesellschaft, aber auch im Bundestag über die Frage, wie wir mit einer Partei umgehen, die versucht hat, letzte Woche den Thüringer Landtag in Geiselhaft zu nehmen", so Kiesewetter weiter.

Die AfD sei eine Partei, "die die Westbindung Deutschlands aufgeben will und die gemeinsam mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht unsere Westbindung und unsere klare Positionierung für Frieden in Freiheit für Deutschland, aber auch für die Ukraine auszuhöhlen beginnt".

Ob er selbst allerdings für einen entsprechenden Antrag stimmen wolle, sei noch offen, so der CDU-Politiker. "Entscheidend ist, dass wir es thematisieren und auch unsere Bevölkerung sensibilisieren. Was am Ende dabei herauskommt, ist eine ganz andere Frage. Da sollten, glaube ich, auch alle sehr ergebnisoffen vorgehen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.09.2024 - 14:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung