Donnerstag, 06. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Toni Garrn kritisiert Modelbranche
Dax lässt nach - Ernüchterung über fragile Iran-Verhandlungen
CDU will Betreiber von KRITIS-Einrichtungen stärken
Polizei bestätigt Drohne mit Sprengsatz am Leipziger Flughafen
Länder fordern Bund zu Maßnahmen gegen Niedrigwasser auf
Breites Bündnis drängt auf "Hitzegipfel"
Niedersachsens Ministerpräsident für Beibehaltung der Rente mit 63
Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes
Lottozahlen vom Mittwoch (05.08.2026)
Handel kritisiert geplante E-Bonpflicht

Newsticker

13:40Toni Garrn kritisiert Modelbranche
13:28Lkw-Verband: Sonntagsfahrverbot-Aus hilft kaum
13:14SPD fordert Spritpreisdeckel - Union lehnt zweiten Tankrabatt ab
13:11Lies offen für Verschiebung des Klimaziels
13:07Krach lehnt Enteignungen als Koalitionsbedingung ab
13:00SPD-Abgeordnete kritisieren Abschiebeflüge nach Afghanistan
13:00Streit über Rückkehr von Steinmeier-Vertrauten ins Auswärtige Amt
12:58Linke kritisiert Bilger-Vorstoß zu Sonntagsfahrverbot
12:55Patientenschützer fordern Grundgesetzänderung für Hitzeschutz
12:50Weltkriegsbombe in Köln entdeckt: RTL-Sendezentrum wird evakuiert
12:42Hausärzte werfen Regierung Versagen beim Hitzeschutz vor
12:32Dax nach Zickzackkurs wieder leicht im Plus - Telekom vorn
12:20Breites Bündnis drängt auf "Hitzegipfel"
12:19Österreich fordert Spanien zu mehr Grenzschutz auf
12:16Bericht: Flugzeug neben Drohne in Leipzig war mit Munition beladen

Börse

Der Dax hat am Donnerstag nach einem freundlichen Start und einem anschließenden Ausflug ins Minus bis zum Mittag wieder leicht in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.195 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ampelpolitiker uneins bei AfD-Verbot


Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Unter den Bundestagsabgeordneten der Ampelkoalition gibt es keine Einigkeit, ob ein Verbot der AfD angestrebt werden sollte. "Dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist, dass sie vom Verfassungsschutz als gefährlich für unsere demokratische Ordnung eingeschätzt wird und dass sie skrupellose Faschisten in ihren Führungsreihen hat, steht außerhalb jeden vernünftigen Zweifels", sagte der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Es spreche also vieles dafür, beim Bundesverfassungsgericht "einen gut begründeten Verbotsantrag" zu stellen.

Es gebe allerdings auch "valide Bedenken, ob es dafür angesichts großer Wahlerfolge der AfD nicht bereits zu spät sei oder die AfD einen solchen Antrag für eine populistische Märtyrerpose nutzen könnte, die diese Wahlerfolge womöglich noch verstärkt", sagte Stegner weiter.

Daher sei eine "sorgfältige und abwägende Debatte" im Parlament erforderlich, die "keinesfalls Schnellschüsse" vertrage. "Der Worst Case wären gespaltene demokratische Fraktionen und Parteien, während die Demokratiefeinde sich ins Fäustchen lachen."

Der Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich sagte dem "Handelsblatt": "Eine wehrhafte Demokratie muss ein Parteiverbotsverfahren ernsthaft prüfen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Dabei sollte der Fokus auf die Gesamtpartei gerichtet sein." Angesichts der hohen rechtlichen Hürden verbiete sich der Alleingang einer Partei oder einer Regierung. Nötig sei vielmehr "ein entschlossenes Vorgehen eines breiten demokratischen Bündnisses".

Der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler kritisierte die Diskussion über ein Verbot der AfD scharf. "Das halte ich für Unsinn", sagte er dem "Handelsblatt". Die AfD müsse politisch bekämpft werden. Verbotsdebatten schadeten nur, weil sie von der politischen Diskussion ablenkten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter findet es richtig, dass der Bundestag über ein AfD-Verbotsverfahren beraten soll. Kiesewetter sagte dem TV-Sender "Welt", er sei seinem Parteikollegen Marco Wanderwitz "sehr dankbar", die Initiative für den Antrag ergriffen zu haben. "Wir brauchen eine sehr sensible Diskussion in der Gesellschaft, aber auch im Bundestag über die Frage, wie wir mit einer Partei umgehen, die versucht hat, letzte Woche den Thüringer Landtag in Geiselhaft zu nehmen", so Kiesewetter weiter.

Die AfD sei eine Partei, "die die Westbindung Deutschlands aufgeben will und die gemeinsam mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht unsere Westbindung und unsere klare Positionierung für Frieden in Freiheit für Deutschland, aber auch für die Ukraine auszuhöhlen beginnt".

Ob er selbst allerdings für einen entsprechenden Antrag stimmen wolle, sei noch offen, so der CDU-Politiker. "Entscheidend ist, dass wir es thematisieren und auch unsere Bevölkerung sensibilisieren. Was am Ende dabei herauskommt, ist eine ganz andere Frage. Da sollten, glaube ich, auch alle sehr ergebnisoffen vorgehen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.09.2024 - 14:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung