Sonntag, 27. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wadephul trifft Lawrow am Rande der UN-Generalversammlung
Musiker Bruno Kramm mit 58 Jahren nach Auftritt gestorben
UN-Generaldebatte: Wadephul drängt auf Ende des Ukraine-Kriegs
UN-Generaldebatte: Lawrow fordert Freilassung von Maduro
Karliczek erwartet Olympia-Effekt für Tourismus insgesamt
Asylerstanträge im September auf niedrigstem Stand seit 2012
Insa: Union fällt auf 19 Prozent - SPD und Grüne legen zu
Hessens Ministerpräsident: Migrationskrise noch nicht gelöst
Lottozahlen vom Samstag (26.09.2026)
EU-Kommission sagt über 700 Millionen Euro für Krisenhilfe zu

Newsticker

14:07SPD sieht Wadephul-Lawrow-Treffen als "wichtigen ersten Schritt"
13:39Schweiz: Klare Mehrheit gegen striktere Neutralität
13:00Grünen-Chefs Banaszak und Brantner kandidieren erneut
12:27Union zeigt Offenheit für Reform des Sexualstrafrechts
12:02Zwei Tote bei Alleinunfall auf der A 46 bei Wuppertal
11:15Grüne begrüßen Wadephuls Treffen mit Lawrow
10:26Minister fürchtet wachsende Abhängigkeit von außereuropäischer KI
08:12Zwei Tote bei schwerem Unfall auf der A96
07:40Verbraucherschützer fordern Nachbesserungen bei Pflegereform
00:00Rhein will sich nicht auf Steinmeier-Nachfolge bewerben
00:00Hessens Ministerpräsident: Migrationskrise noch nicht gelöst
00:00Asylerstanträge im September auf niedrigstem Stand seit 2012
00:00Insa: Union fällt auf 19 Prozent - SPD und Grüne legen zu
23:04EU-Kommission sagt über 700 Millionen Euro für Krisenhilfe zu
20:59Musiker Bruno Kramm mit 58 Jahren nach Auftritt gestorben

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.409 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ampelpolitiker uneins bei AfD-Verbot


Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Unter den Bundestagsabgeordneten der Ampelkoalition gibt es keine Einigkeit, ob ein Verbot der AfD angestrebt werden sollte. "Dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist, dass sie vom Verfassungsschutz als gefährlich für unsere demokratische Ordnung eingeschätzt wird und dass sie skrupellose Faschisten in ihren Führungsreihen hat, steht außerhalb jeden vernünftigen Zweifels", sagte der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Es spreche also vieles dafür, beim Bundesverfassungsgericht "einen gut begründeten Verbotsantrag" zu stellen.

Es gebe allerdings auch "valide Bedenken, ob es dafür angesichts großer Wahlerfolge der AfD nicht bereits zu spät sei oder die AfD einen solchen Antrag für eine populistische Märtyrerpose nutzen könnte, die diese Wahlerfolge womöglich noch verstärkt", sagte Stegner weiter.

Daher sei eine "sorgfältige und abwägende Debatte" im Parlament erforderlich, die "keinesfalls Schnellschüsse" vertrage. "Der Worst Case wären gespaltene demokratische Fraktionen und Parteien, während die Demokratiefeinde sich ins Fäustchen lachen."

Der Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich sagte dem "Handelsblatt": "Eine wehrhafte Demokratie muss ein Parteiverbotsverfahren ernsthaft prüfen, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Dabei sollte der Fokus auf die Gesamtpartei gerichtet sein." Angesichts der hohen rechtlichen Hürden verbiete sich der Alleingang einer Partei oder einer Regierung. Nötig sei vielmehr "ein entschlossenes Vorgehen eines breiten demokratischen Bündnisses".

Der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler kritisierte die Diskussion über ein Verbot der AfD scharf. "Das halte ich für Unsinn", sagte er dem "Handelsblatt". Die AfD müsse politisch bekämpft werden. Verbotsdebatten schadeten nur, weil sie von der politischen Diskussion ablenkten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter findet es richtig, dass der Bundestag über ein AfD-Verbotsverfahren beraten soll. Kiesewetter sagte dem TV-Sender "Welt", er sei seinem Parteikollegen Marco Wanderwitz "sehr dankbar", die Initiative für den Antrag ergriffen zu haben. "Wir brauchen eine sehr sensible Diskussion in der Gesellschaft, aber auch im Bundestag über die Frage, wie wir mit einer Partei umgehen, die versucht hat, letzte Woche den Thüringer Landtag in Geiselhaft zu nehmen", so Kiesewetter weiter.

Die AfD sei eine Partei, "die die Westbindung Deutschlands aufgeben will und die gemeinsam mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht unsere Westbindung und unsere klare Positionierung für Frieden in Freiheit für Deutschland, aber auch für die Ukraine auszuhöhlen beginnt".

Ob er selbst allerdings für einen entsprechenden Antrag stimmen wolle, sei noch offen, so der CDU-Politiker. "Entscheidend ist, dass wir es thematisieren und auch unsere Bevölkerung sensibilisieren. Was am Ende dabei herauskommt, ist eine ganz andere Frage. Da sollten, glaube ich, auch alle sehr ergebnisoffen vorgehen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 30.09.2024 - 14:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung