Montag, 16. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Früherer Chef der Wirtschaftsweisen fordert Reform der Minijobs
Verkehrsminister fordert neue EU-Regeln für Panzer & Co.
Judit Polgár fordert Unterstützung für Mädchen im Schach
Treffen zu Drittstaatenlösungen auf Münchner Sicherheitskonferenz
Warken erwartet zügige Einigung bei Jahresrezepten für Chroniker
Ischinger fordert nach Sicherheitskonferenz mehr Druck auf Russland
Linnemann will weitere Verschärfungen bei Bürgergeld-Reform
CDU-Arbeitnehmerflügel mahnt Partei zu Kurswechsel
Grüne fordern mehr Selbstbewusstsein gegenüber Trump
Klein für Beteiligung von Juden am Wehrdienst

Newsticker

06:56Früherer Chef der Wirtschaftsweisen fordert Reform der Minijobs
06:45Klingbeil will Konzept zur Senkung der Einkommensteuer vorlegen
06:24Dobrindt verlängert Grenzkontrollen um weitere sechs Monate
05:00Unions-Arbeitnehmer fordern Nationalen Rat für Soziale Sicherheit
00:00Grüne fordern mehr Schutz vor Extremismus im Bundestag
00:00Experten fordern mehr Grundlagenforschung zu Frauengesundheit
00:00Klingbeil warnt vor Naivität im deutsch-amerikanischen Verhältnis
00:00Rentenkommission will über Einführung der Rente mit 70 beraten
23:5315, 25, 35 und 42 Prozent - FDP legt neues Steuerkonzept vor
23:51SPD macht ernst mit Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige
21:44Verkehrsminister fordert neue EU-Regeln für Panzer & Co.
20:17Weitere Olympia-Medaillen für Deutschland im Skeleton
19:421. Bundesliga Leipzig und Wolfsburg unentschieden
17:25Kiesewetter und Melnyk beklagen geringes Ukraine-Engagement bei MSC
17:241. Bundesliga: Augsburg gewinnt gegen Heidenheim

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Geheimgutachten belastet Thüringer AfD


Björn Höcke (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Thüringer Verfassungsschutz hat den Landesverband der AfD in einem geheimen Vermerk von Ende Juni als "kämpferisch-aggressiv" eingeordnet. Die "Welt am Sonntag" wird an diesem Wochenende über das Dokument schreiben, das dem Innenministerium des Landes übermittelt wurde.

Demnach schüre die AfD in Thüringen "beständig" die Ablehnung der "verfassungsmäßigen staatlichen Ordnung". Der Verband falle durch "Diffamierungen staatlicher Institutionen und der sie tragenden Parteien" auf.

Die AfD schüre die Auffassung, dass die Ursache für Missstände "im Wesen des demokratischen Rechtsstaats" liege. Dazu kämen Behauptungen, nach denen "fremde Mächte" Deutschland kontrollieren und das deutsche Volk zerstören wollten, wie die Sicherheitsbehörde in dem Bericht an das ihr übergeordnete Ministerium aufzählt.

Die Charakterisierung als "kämpferisch-aggressiv" geht über die reine für eine Beobachtung durch Geheimdienste nötige Feststellung verfassungsfeindlicher Bestrebungen hinaus. Die schärfere Wortwahl wird in der Praxis von Behörden häufig bemüht, um ein Vereinsverbot zu begründen. Daher könnte das Gutachten des Verfassungsschutzes der Diskussion um ein Parteiverbot der AfD neue Nahrung bieten.

Die Behörde hatte das Gutachten erstellt, weil im vergangenen Jahr das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises im Südosten Thüringens einem AfD-Mitglied verboten hatte, eine Waffe zu führen. Die Behörde begründete das mit der "fehlenden waffenrechtlichen Zuverlässigkeit" des Betroffenen. Sie verwies auf die Einstufung des AfD-Landesverbandes als "gesichert rechtsextremistisch". Das AfD-Mitglied zog vor das Verwaltungsgericht Gera - und bekam dort Recht.

Auch vor dem Oberverwaltungsgericht blieben im Februar dieses Jahres entschiedene Zweifel bestehen: Es gebe zwar sehr wohl Anhaltspunkte für eine verfassungswidrige Ausrichtung des AfD-Landesverbandes. Es fehle jedoch an der "erforderlichen Feststellung einer waffenrechtlich relevanten, kämpferisch-aggressiven Haltung" der AfD, um dem Mann seine Waffen wegzunehmen. Das Urteil war eine Schlappe für das Innenministerium und den Verfassungsschutz.

Die Behörde trug in dem Geheimgutachten nun 35 Einzelaussagen von AfD-Funktionären zusammen, die eine "kämpferisch-aggressive" Haltung belegen sollen. 31 dieser Aussagen stammen von Landeschef Höcke selbst. Der Thüringer Verfassungsschutz teilte auf Anfrage der "Welt am Sonntag" mit, im Falle der Frage nach der "kämpferisch-aggressiven Haltung" sei die Prüfung "noch nicht abgeschlossen". Verfassungsschutz und Innenministerium würden die rechtlichen Fragestellungen aktuell bewerten. Der Chef des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, hatte sich in der Vergangenheit als entschlossener Gegner der AfD positioniert. "Sie wollen die Regierung bezwingen, den Staat, und das ganze System, das in der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet wurde", sagte er in einem Interview im vergangenen Sommer mit einem israelischen TV-Sender.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.07.2024 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung