Samstag, 28. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Rufe aus der CDU nach deutschem Militäreinsatz am Golf
Dax lässt deutlich nach - Anleger flüchten in sichere Häfen
Boygroup BTS dominiert Album- und Single-Charts
Stellenabbau verlangsamt sich leicht
Verkehrsminister: Weichen für Bahn-Neuanfang gestellt
Schaustellerkultur in Immaterielles Welterbe aufgenommen
Libanon meldet Massenflucht vor israelischen Angriffen
Bahn macht zumindest operativ wieder Gewinn
Wirtschaftsministerium geht aktuell nicht von Benzinmangel aus
Flugbegleiter stimmen für Arbeitskampf bei Lufthansa und Cityline

Newsticker

05:00Klingbeil-Berater erwartet Verdoppelung des Wachstumspotenzials
01:00Ölkrise: Schnieder lehnt Rückkehr zu Neun-Euro-Ticket ab
01:00VdK stellt sich gegen Leistungskürzungen bei Kassenpatienten
01:00Nouripour fürchtet Schließung der Straße von Aden durch Iran
00:00Reiche will der Industrie höheren CO2-Ausstoß erlauben
00:00Klöckner kritisiert Debatte über Gewalt gegen Frauen als unehrlich
00:00SPD drängt Union zu Einrichtung einer Preisbeobachtungsstelle
00:00SoVD ruft Bundesregierung zu Mehrwertsteuersenkung für Essen auf
00:00Rechnungshof rügt Schwächen im Kampf gegen Steuerbetrug
22:46DFB-Elf gewinnt torreiches Testspiel in der Schweiz
22:35SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeit übt scharfe Kritik an Klingbeil
21:45US-Börsen lassen deutlich nach - Märkte erwarten keine Zinssenkung
20:16Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (27.03.2026)
19:42Flugbegleiter stimmen für Arbeitskampf bei Lufthansa und Cityline
17:57SPD will sich mit Kampf gegen hohe Spritpreise neu aufstellen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.301 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf Vortagesniveau fiel der Dax zügig und blieb im weiteren Verlauf im roten Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Auto-Ökonom warnt vor Rücknahme von Verbrennerverbot


Autobahn (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Auto-Ökonom Stefan Bratzel warnt vor einer Rücknahme des Verbrennerverbots in der EU. "Wenn der Ruf nach Technologieoffenheit dazu führt, dass wir nicht fokussiert die wichtigen Themen zur E-Mobilität angehen, dann gewinnen tatsächlich die Chinesen - und zwar weltweit", sagte Bratzel der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die Diskussion über eine Abkehr vom Null-Emissions-Ziel ab 2035 "bringt uns überhaupt nicht weiter", so der Gründer des Centers of Automotiv Management. Er sprach von einer "Phantomdebatte", da es "faktisch keine Alternative zur E-Mobilität gibt", weil E-Fuels und Wasserstoff bis 2035 "keine realistische Chance haben".

Union und FDP fordern nach der Europawahl, das Verbot neuer Diesel und Benziner ab 2035 zu kippen. Die FDP will ihre Zustimmung zu Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin von der Kehrtwende abhängig machen.

"Die Debatte lenkt von den Herausforderungen ab, vor denen die deutsche Autoindustrie derzeit steht", kritisierte Bratzel: "Wir sollten in Deutschland und in Europa bessere Rahmenbedingungen für die E-Mobilität schaffen. Da ist auch die Politik gefordert, vor allem bei der Ladeinfrastruktur in den Städten."

Er nannte Frankreich als Vorbild, wo der Staat Geringverdiener bei Leasingraten für E-Autos unterstütze. Die Autobauer rief Bratzel auf, "mit den Erlösen aus dem Verkauf von Verbrenner-Fahrzeugen ihre Investitionen in die E-Mobilität zu finanzieren".

Scharfe Kritik in Richtung Union und FDP kam auch vom SPD-Europaabgeordneten Tiemo Wölken. Der wiedergewählte niedersächsische Europaabgeordnete leitete in der letzten Legislaturperiode den Umweltausschuss in Brüssel. Europas Auto-Branche habe sich durch das Verbrenner-Aus darauf eingestellt, den Umstieg bis 2035 zu vollenden. "Diese Planungssicherheit jetzt erneut zu untergraben, ist aus unserer Sicht unverantwortlich", sagte Wölken der NOZ.

Viele Anbieter würden in den nächsten Monaten kostengünstigere elektrische Modelle auf den Markt bringen. Zudem werde, auch dank neuer EU-Vorgaben, das Netz an Ladesäulen immer dichter. "In dieser Situation die Vorgaben wieder umzuschmeißen, hilft weder den Automobilfirmen noch den Arbeitnehmern", sagte Wölken. Die SPD-Fraktion im EU-Parlament sehe "aktuell auch keinen Grund", warum bei der turnusgemäßen Überprüfung im kommenden Jahr "die Grenzwerte abgeschwächt werden sollten".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.06.2024 - 06:58 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung