Donnerstag, 15. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht ins Minus - Grundstimmung bleibt positiv
Bas verzichtet frühzeitig auf SPD-Kanzlerkandidatur
SPD fordert deutsches Engagement gegen Internetsperre in Iran
Dax hält Rekordniveau zum Handelsstart
Bundesliga: Leipzig, München und Hoffenheim siegreich
Warken startet Forschungsinitiative zur Frauengesundheit
Rufe in CDU nach Stromsteuer-Senkung werden lauter
Trump bekräftigt erneut US-Anspruch auf Grönland
Jugendamt soll bei verpassten Jobcenter-Terminen eingreifen
Bericht: Japans Premierministerin plant vorgezogene Neuwahlen

Newsticker

08:51SPD kritisiert schärfere Regeln für medizinisches Cannabis
08:12DIW nennt Regierungspläne für Ukraine-Flüchtlinge "kontraproduktiv"
08:07Großhandelspreise im Dezember gestiegen
08:00Umsatz mit Bio-Lebensmittel steigt erneut stark
07:35Bartsch: Großteil des SED-Vermögens wurde treuhänderisch verwaltet
07:23Grüne gegen Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes
07:13Wiese verteidigt Verzicht von Bas auf Kanzlerkandidatur
07:01Wehrbeauftragter fordert schnelle Umsetzung von Dunkelfeld-Studie
06:58Linke kritisiert beschleunigte Beschaffung bei der Bundeswehr
06:55CDU-Generalsekretär weist Kritik an neuer Grundsicherung zurück
06:51In deutschen Wäldern muss mehr abgeholzt werden
06:25Söder fordert mehr Finanzhilfe des Bundes für Berlin
01:00Justizministerin will zügige Umsetzung von "Recht auf Reparatur"
00:00Hape Kerkeling beobachtet gesellschaftliche Veränderungen
23:10Bundesliga: Leipzig, München und Hoffenheim siegreich

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.286 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf Vortagesniveau verzeichnete der Dax im Tagesverlauf zunehmend stärkere Verluste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Beschäftigungswachstum vor allem durch bestehende Betriebe


Büros (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bestehende Betriebe sind offenbar Treiber für das Wachstum der Beschäftigung in Deutschland von 2000 bis 2016 gewesen. Das geht aus Berechnungen der Ifo-Niederlassung in Dresden hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Neugründungen spielten demnach für das Beschäftigungswachstum nur eine untergeordnete Rolle. "Die Expansion existierender Betriebe staatlich zu unterstützen ist daher die bessere Möglichkeit, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen", sagte Ifo-Forscher Niels Gillmann.

"Gründungsförderung ist zwar auch sinnvoll, schafft aber eher Innovationen als Arbeitsplätze."

In den kreisfreien Großstädten wurden mehr Arbeitsplätze geschaffen, aber auch mehr abgebaut. Dort wuchs die Beschäftigung netto mit durchschnittlich 1,0 Prozent etwas stärker als in den drei anderen Siedlungstypen (städtische Kreise, ländliche Kreise mit Verdichtungsansatz und dünn besiedelte ländliche Kreise). Die Fluktuation der Arbeitsplätze ist in Großstädten mit 17,4 Prozent deutlich höher als in anderen Siedlungstypen.

Dies deute darauf hin, dass die Betriebe in kreisfreien Großstädten auf veränderte Anforderungen schneller mit Personalanpassungen reagieren können und lasse somit vermuten, dass sie produktiver seien, so das Institut. Ein Grund hierfür dürfte die, im internationalen Vergleich, starke Regulierung des deutschen Arbeitsmarktes bezüglich der Einstellung oder Kündigung neuer Mitarbeiter sein.

Betriebe außerhalb der Großstädte sind durchschnittlich kleiner, wodurch bürokratische Hürden stärker zum Tragen kommen. Kleine Betriebe scheuen den Aufwand, neue Mitarbeiter einzustellen oder alten zu kündigen. Eine mögliche Gegenmaßnahme wäre laut Institut, Bürokratie abzubauen, insbesondere in kleinen Betrieben, zum Beispiel den Kündigungsschutz zu lockern oder Regeln zur Arbeitszeit zu flexibilisieren.

Für die Studie untersuchten die Ifo-Forscher das Beschäftigungswachstum in Deutschland mithilfe des Betriebs-Historik-Panel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Dabei wurden die Schaffung und der Abbau von Arbeitsplätzen unterteilt in Neugründungen und Wachstum sowie Schließungen und Schrumpfung von Betrieben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.06.2024 - 10:49 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung