Donnerstag, 19. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Corona-Aufarbeitung: Forderung nach besserer Pandemie-Vorsorge
AfD verpflichtet Abgeordnete zur Eröffnung von Dorfkneipen
Länderkoalition will an Sicherung der Straße von Hormus mitwirken
SPD-Generalsekretär fordert Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
Zahl der Pflegekräfte steigt: Rund 409.000 Vollkräfte in Kliniken
Bundeswehr will keine KI-Modelle aus den USA einsetzen
EuGH kippt Trassenpreisbremse
Dax startet schwach - Öl und Gas erneut deutlich teurer
Klingbeil lässt "Übergewinnsteuer" für Mineralölkonzerne prüfen
Wechsel von Fraunhofer-Forscher zu Huawei alarmiert Bundespolitik

Newsticker

20:46Freiburg und Mainz im Europa-League-Viertelfinale
20:23Neue Zweifel am Immobilienaufschwung - Stimmung der Branche fällt
17:46Dax bricht um fast drei Prozent ein - Sorge um Energiepreise
16:58Katerina Poladjan bekommt Preis der Leipziger Buchmesse
16:54++ EILMELDUNG ++ Katerina Poladjan gewinnt Preis der Leipziger Buchmesse
16:52KfW-Chef fordert Ausbau der kapitalgedeckten Rente
15:35Orbán mauert weiter bei Finanzhilfe für Ukraine
14:55Wechsel von Fraunhofer-Forscher zu Huawei alarmiert Bundespolitik
14:55Bund plant Aufklärungskampagne über Gefahren von Social Media
14:51Länderkoalition will an Sicherung der Straße von Hormus mitwirken
14:37Rufe nach EU-Grenzschließung bei neuer Migrationskrise
14:36Michel Friedman würdigt Jürgen Habermas
14:35CSU-Landesgruppenchef für schärferes Kartellrecht statt Tankrabatt
14:20EZB tastet Leitzins trotz Nahost-Krieg vorerst nicht an
14:15++ EILMELDUNG ++ EZB lässt Leitzins weiter unverändert

Börse

Am Donnerstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.840 Punkten berechnet, satte 2,8 Prozent niedriger als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Sicherheitsbehörden warnen vor mehr linksextremistischer Gewalt


Proteste in Leipzig in 2023 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Sicherheitsbehörden warnen vor einer Zunahme der linksextremistischen Gewalt. Laut Bericht der "Bild am Sonntag" ist die Anzahl der entsprechenden Delikte 2023 um 9 Prozent auf 916 angestiegen (2022: 842). Bei Gewalttaten wurden 2023 insgesamt 327 Menschen verletzt (2022: 228).

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte der "Bild am Sonntag": "Der Brandanschlag auf das Stromnetz in Brandenburg, der das Tesla-Werk und ganze Ortschaften vom Strom abgeschnitten hat, hat gezeigt: Linksextremisten schrecken selbst vor schweren Eingriffen in unsere Energie-Infrastruktur nicht zurück. Solche Taten bringen eine große Zahl von Menschen in Gefahr. Wenn in lebenswichtigen Bereichen wie der Medizin oder Pflege der Strom ausfällt, dann kann das lebensgefährlich sein."

Auch Anschläge auf Kabelschächte, Telekommunikationsnetze und Bahnanlagen habe man erlebt.

Solche Sabotageakte schaden dem Standort Deutschland und nehmen massive Schäden für die Allgemeinheit in Kauf, so Faeser: "Unsere Sicherheitsbehörden werden daher weiter hart gegen Linksextremisten vorgehen." In der linksextremistischen Szene seien die Hemmschwellen gesunken, "mit äußerster Brutalität politische Gegner und Polizeibeamte im Einsatz zu attackieren."

Das linksextremistische Personenpotenzial lag zuletzt bei 36.500 Personen. Mehr als jeder vierte Linksextremist sei laut Behörden als gewaltorientiert einzuschätzen. Dabei wurden linksextremistische Straftaten besonders oft in bestimmten "Szenehochburgen" festgestellt. Im Jahr 2023 waren Berlin (1.128 linksextremistische Straftaten, vor allem bei Klimaprotesten) und NRW (1.097 Delikte, insbesondere bei der Räumung des Dorfes Lützerath) die Bundesländer mit den meisten linksextremistischen Straftaten.

Linksextremisten haben nach Einschätzungen der Behörden zunehmend auch Rüstungsunternehmen, deren Zulieferbetrieben oder Unternehmen, die mit der Bundeswehr zusammenarbeiten, im Visier. Ebenso Firmen aus dem Immobilien- , Rohstoff- und Energiesektor und der Autoindustrie.

Linksextremistische Akteure versuchen laut Sicherheitsbehörden zudem, Einfluss auf Klimaschutzgruppen zu nehmen, sie für ihre verfassungsfeindlichen Ziele "empfänglich zu machen". Gewaltorientierte versuchen dabei, "eine Eskalation der Proteste bewusst zu fördern, indem versucht wird, auch die Sabotage kritischer Infrastrukturen als vermeintlich legitime Aktionsform zu etablieren", wie es hieß. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beobachte aufmerksam linksextremistische Einflussnahme-Versuche auf die Klimabewegung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.05.2024 - 00:49 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung