Samstag, 14. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Digitalminister warnt vor Auswirkungen von KI auf Arbeitsmarkt
Flixbus-Fahrer nach tödlichem Unfall verurteilt
Dax lässt nach - Zalando gefragt
Biontech-Geldgeber wollen in neue Sahin-Türeci-Firma investieren
Trump meldet schweren Angriff auf iranische Insel im Golf
2. Bundesliga: Magdeburg holt Remis gegen Darmstadt - Fürth siegt
Dittrich verlangt mehr Zugeständnisse von Älteren bei Rentenreform
Scharfe Kritik an Klingbeils Plänen für private Altersvorsorge
Wagenknecht pocht auf Importe von russischem Öl und Spritpreisdeckel
Ministerium will Finanzierung von unabhängiger Asylberatung stoppen

Newsticker

14:06Krösche weist Spekulationen über Eintracht-Abgang zurück
13:45Auch SPD stimmt Koalition mit CDU in Brandenburg zu
13:01Social Media: Hubig fordert zeitnah mehr Schutz für junge Menschen
12:18Emissionen in Deutschland 2025 kaum gesunken
11:58Bamf: Fast 350.000 Ukrainer zwischen 18 und 63 Jahren in Deutschland
11:38Brandenburger CDU stimmt Koalitionsvertrag mit der SPD zu
10:59Kaum eine Corona-Klage hatte vor Gericht Erfolg
10:11Koalition uneins über Marinemission in der Straße von Hormus
09:13Formel 1: Mercedes holt Doppelpole beim Großen Preis von China
08:18Dittrich verlangt mehr Zugeständnisse von Älteren bei Rentenreform
07:00Digitalminister warnt vor Auswirkungen von KI auf Arbeitsmarkt
01:00Wagenknecht pocht auf Importe von russischem Öl und Spritpreisdeckel
01:00Klingbeil offen für niedrigere Kostengrenze für Altersvorsorgedepot
01:00Sondervermögen: Beirat rechnet mit Erfüllung von Investitionsquote
00:08Trump meldet schweren Angriff auf iranische Insel im Golf

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Berlin und Bayern kritisieren Entwurf für Kindergrundsicherung


Kinder auf Fahrrädern (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem vertagten Kabinettsbeschluss zur Kindergrundsicherung kommt aus den Ländern und der Opposition deutliche Kritik an dem vorliegenden Gesetzentwurf. "Dieser Gesetzesentwurf hat den Namen Kindergrundsicherung bislang nicht verdient. Der Bürokratieaufwuchs ist enorm, es gibt eine Menge ungeklärter Kosten", sagte der Berliner Staatssekretär Falko Liecke (CDU) der "Welt" (Freitagausgabe).

Wäre der Kabinettsbeschluss nicht vertagt worden, hätte Berlin im Bundesrat interveniert, so Liecke. "Nun hat die Bundesfamilienministerin noch einmal die Chance, das Chaos gerade zu rücken. Nahezu alle Länder haben sich ja kritisch geäußert, der Entwurf ist handwerklich desolat." Ziel sei es ja, gerade, Eltern und Kindern einen einfacheren und leichteren Zugang zu Leistungen zu verschaffen. "Bislang wäre das genaue Gegenteil erreicht - alles würde komplizierter." In der zwölfseitigen Stellungnahme des Landes Berlin kritisiert Liecke unter anderem, dass für die Leistungen für Bildung und Teilhabe nach wie vor die Kommunen zuständig sind. Familien, die Bürgergeld beziehen, müssten ab 2025 ihre Leistungen bei vier verschiedenen Stellen beantragen: Für die Kindergrundsicherung beim Familienservice, für die finanziellen Leistungen der Eltern und deren Integration in den Arbeitsmarkt beim Jobcenter, für die Bildungs- und Teilhabeleistungen beim Land oder Bezirk und für die Integration der Unter-25-Jährigen in den Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit. Das bedeute für diese Personen eine deutliche Verschlechterung. Kritik kommt auch von der bayerischen Familienministerin Ulrike Scharf (CSU). "Mit der geplanten Bündelung der Leistungen wird ein neues Bürokratie-Ungeheuer geschaffen und keine echte Verbesserung für Familien", sagte sie der Zeitung. "Einkommensschwache Familien benötigen mehr Geld und nicht nur eine Verankerung der bisherigen Leistungen in einem neuen Gesetz." Auch für die oppositionelle Union im Bundestag geht der Gesetzentwurf "komplett an den selbst ernannten Zielen der Ampel vorbei", wie die familienpolitische Sprecherin Silvia Breher (CDU) sagte. "Die Bundesfamilienministerin ignoriert sämtliche Warnungen zum bürokratischen Mehraufwand ihres Gesetzentwurfs von Experten, Ländern und der Bundesagentur für Arbeit selbst." Statt jährlich rund 500 Millionen Euro in neue Verwaltungsstrukturen bei der Bundesagentur für Arbeit zu stecken, solle lieber im vorhandenen System der Zugang zu den Leistungen verbessert werden, so Breher. "Ein Gesetz, das für Familien mehr statt weniger Bürokratie bedeutet, ist ein einziges familienpolitisches Desaster - eine große familienpolitische Mogelpackung."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.09.2023 - 21:14 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung