Samstag, 14. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax schließt nach US-Inflationsdaten im Plus
Bürgergeld-Ausgaben steigen auf 57,1 Milliarden
Bericht: VW verfehlte 2025 Fabrikkostenziele
Gesundheitsministerin offen für Verbreiterung der Beitragseinnahmen
Deutsche-Bank-Chef sieht Handlungsbedarf bei Lebensarbeitszeit
Warken will Gesundheitssystem auf Kriegsszenarien vorbereiten
Bundesregierung verhandelt über Zukunft der Raffinerie in Schwedt
Bundesrechnungshof kritisiert geplante Elektroauto-Förderung
Widerspruch zu Rubio: Chinas Außenminister fordert Stärkung der UN
Deutsche Botschaft im Iran stoppt Visavergabe

Newsticker

15:09Nawalny-Vergiftung: Wadephul fordert internationale Konsequenzen
15:002. Bundesliga: Hannover besiegt Hertha - FCK schlägt Fürth
14:01Europäische Länder melden Nachweis für Vergiftung Nawalnys
14:00Antragsberatung auf CDU-Parteitag: Merz untersagt Alkohol-Ausschank
13:18Dobrindt sieht nach Rubio-Rede weiter "anspruchsvolle Phase"
12:11Harvard-Forscher Ziblatt warnt Union und Universitäten vor der AfD
10:14Widerspruch zu Rubio: Chinas Außenminister fordert Stärkung der UN
09:32Verdi und Länder einigen sich auf Tarifabschluss
09:32US-Außenminister wirbt für Zusammenarbeit mit Europa
09:00Euronext offen für Zusammenarbeit mit Deutscher Börse
05:00Gesundheitsministerin offen für Verbreiterung der Beitragseinnahmen
05:00Warken will Gesundheitssystem auf Kriegsszenarien vorbereiten
05:00Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert Ausreise junger Ukrainer
02:00Grüne halten sich Klage gegen Bundeshaushalt offen
01:00Bundesrechnungshof kritisiert geplante Elektroauto-Förderung

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Forscher: Sechs von neun planetaren Belastungsgrenzen überschritten


Fluss Oder an der Grenze Deutschland - Polen (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Sechs von neun der bislang identifizierten planetaren Belastungsgrenzen sind mittlerweile überschritten. Das zeigt eine Studie eines internationalen Forschungsteams, an dem auch Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung beteiligt waren. "Dieses Generalupdate der Planetaren Grenzen zeigt deutlich: die Erde ist ein Patient, dem es nicht gut geht", sagte Johan Rockström, Mitautor der Studie.

"Der Druck auf den Planeten nimmt weiter zu, dabei werden lebenswichtige Belastungsgrenzen überschritten. Wir wissen nicht, wie lange wir entscheidende Grenzen derart überschreiten können, bevor die Auswirkungen zu unumkehrbaren Veränderungen und Schäden führen." Die Belastungsgrenzen sind laut der Studie bereits in den Bereichen Globale Erwärmung, Biosphäre, Entwaldung, Schadstoffe/ Plastik, Stickstoffkreisläufe und Süßwasser überschritten. "Wir können uns die Erde als einen menschlichen Körper vorstellen und die planetaren Grenzen als eine Form des Blutdrucks", erklärte Katherine Richardson von der Universität Kopenhagen. "Ein Blutdruck von über 120/80 bedeutet zwar nicht, dass ein sofortiger Herzinfarkt droht, aber er erhöht das Risiko. Deshalb arbeiten wir daran, den Blutdruck zu senken." Der Grenzwert für den Ozonabbau sei beispielsweise zwar nicht global, aber mehr und mehr regional überschritten. "Obwohl das in der Antarktis immer noch der Fall ist, zeichnet sich bereits eine Verbesserung ab - dank globaler Initiativen, die durch das Montrealer Protokoll erreicht wurden", so Richardson. Zum ersten Mal haben die Forscher Zahlen für die Grenze für den Eintrag aller neuartigen, vom Menschen erzeugten chemischen Verbindungen in die Umwelt ermittelt. Unter diese "Novel entities" fallen beispielsweise Mikroplastik, Pestizide oder Atommüll. Auch hier ist die planetare Grenze überschritten. Besser sieht es bei der Grenze für die Aerosolbelastung der Atmosphäre aus. Diese ebenfalls neu belegte Grenze ist noch nicht überschritten, allerdings kann es regional zu Überschreitungen kommen, wie beispielsweise in Südasien. Die Grenze für Süßwasser bezieht sich nun sowohl auf sogenanntes "grünes" Wasser, das in landwirtschaftlichen und natürlichen Böden und Pflanzen enthalten ist, als auch auf "blaues" Wasser, also das Wasser von Flüssen und Seen. Beide dieser Grenzen sind überschritten. Die Analysen haben darüber hinaus ergeben, dass bereits seit dem späten 19. Jahrhundert die Grenze zur Funktionsfähigkeit der Biosphäre im Erdsystem überschritten ist. Damals wurde die Land- und Forstwirtschaft weltweit stark ausgeweitet. "Neben dem Klimawandel ist die Funktionsfähigkeit der Biosphäre die zweite Säule der Stabilität unseres Planeten", sagte Mitautor Wolfgang Lucht. "Und wie beim Klima destabilisieren wir derzeit auch diese Säule, indem wir zu viel Biomasse entnehmen, zu viele Lebensräume zerstören, zu viele Flächen entwalden und so weiter. Unsere Forschung zeigt, dass in Zukunft beides Hand in Hand gehen muss: die globale Erwärmung begrenzen und eine funktionierende Biosphäre erhalten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.09.2023 - 16:44 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung