Freitag, 13. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht leicht ins Plus - Fokus auf wenige Lichtblicke
Burda-Chef fordert Digitalsteuer
UNHCR: Bis zu 3,2 Millionen Menschen im Iran auf Flucht
Studie: Haushalte zahlen deutlich zu viel für ihren Strom
Ifo-Institut senkt Wachstumsprognose wegen Nahost-Krieg
Dax lässt nach - Ölpreis weiter im Fokus
Hofreiter will zwischenstaatlichen Fonds zur Ukraine-Finanzierung
Scholz hat Erinnerungen von Merkel noch nicht gelesen
Dax startet im Minus - Ölpreis steigt weiter
Immer mehr Rückführungen nach Afghanistan und Syrien

Newsticker

07:09DGB fordert Verlängerung des Industriestrompreises auf zehn Jahre
06:50Hausärzte kritisieren mögliche Budgetkürzungen der Kassen
06:35Körzell warnt vor sozialem Umbau auf Kosten der Beschäftigten
06:15Dröge stellt sich im Streit um Hagel-Video vor Fraktionskollegin
05:00Hubig will neue Regel bei Spritpreisen für mindestens ein Jahr
05:00Konjunkturforscher erwartet bei langem Iran-Krieg hohe Inflation
02:00CSU verspricht Schutzmechanismen für Mieter in neuem Heizungsgesetz
01:00DGB: Beamte zunehmend unzufrieden mit langen Arbeitszeiten
01:00Hohe Spritpreise: Jusos pochen auf günstigeres Deutschlandticket
00:00Geflügelwirtschaft sieht knappes Eier-Angebot zu Ostern
00:00Reichinnek kritisiert Social-Media-Verbot für Jugendliche
00:00Ölpreis: Verbände fürchten langsamere Erholung der Baukonjunktur
00:00Zahl wohnungsloser Minderjähriger steigt auf neuen Höchststand
23:03Europa League: Freiburg verliert Achtelfinal-Hinspiel in Genk
22:20Lang sieht Distanz zur Partei als Teil von Özdemirs Erfolgsrezept

Börse

Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.590 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax am Mittag kurz ins Plus, bevor er am Nachmittag seine Verluste weiter ausbaute. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Zeitung: Immer mehr Grundschüler lernen keine Schreibschrift mehr


Schüler in Klassenraum / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Immer mehr Schüler in Deutschland lernen keine Schreibschrift mehr. Stattdessen wird ihnen eine neue Grundschrift beigebracht, die der Druckschrift ähnelt, berichtet die F.A.S. Hamburg hat die Grundschrift demnach in den Lehrplan aufgenommen, in Hessen wird sie ebenfalls praktiziert. Dort können die Schulen entscheiden, ob sie ihren Schülern die neue Schrift beibringen.

Nordrhein-Westfalen war 2003 das erste Land, in dem Grundschulen die Grundschrift einführen konnten. In Baden-Württemberg wendet der Zeitung zufolge ein Dutzend Schulen die Grundschrift an. Die Kultusministerkonferenz macht bei Schriften keine Vorgaben. In den 2004 verabschiedeten Bildungsstandards für die 4. Klasse steht, dass die Schüler "eine gut lesbare Handschrift flüssig schreiben" können sollen. Mit welcher Schrift, wird offengelassen. Darauf beriefen sich fast alle von der F.A.S. befragten Bundesländer: Es wird keine Schrift mehr vorgegeben. Bis jetzt gibt es in Deutschland keine empirischen Untersuchungen zu den Folgen eines Schriftwechsels. Der Leiter der "Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung", Wilfried Bos, sagte der F.A.S. dazu: "Es ist abenteuerlich, ein Reformprojekt wie die Einführung einer neuen Schrift ohne einen Modellversuch mit fundierter Begleitforschung zu beginnen." In den Vereinigten Staaten und Kanada erbrachten mehrere Studien, dass Schüler, die eine Verbundschrift beherrschen, sich Texte besser merken und ihren Sinn besser erfassen können. Die Schreiblehrerin und langjährige Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben, Ute Andresen, hält die Entwicklung in Deutschland für fatal. Die Abschaffung der Schreibschrift setze "leichtfertig eine Kulturtechnik aufs Spiel - die Fähigkeit, eine allen gemeinsame lesbare Schrift zu schreiben", sagte Andresen der F.A.S. Sie bemängelte insbesondere das Lehrkonzept der Grundschrift, das es Schülern ausdrücklich freistellt, wie sie die Buchstaben verbinden. Kinder könnten sich das Schreiben nicht selbst beibringen. Es sei falsch, wenn Lehrer "beim Schreibenlernen nur Vorschläge machen und moderieren". Auch die Schriftstellerin Cornelia Funke warnte vor dem Trend zur Grundschrift. "Ich hoffe, dass die Schreibschrift in den deutschen Schulen weiter gelehrt wird", sagte die millionenfach verlegte Kinder- und Jugendbuchautorin der F.A.S. "Eine Druckschrift zu beherrschen, reicht als Handschrift nicht aus. Sie fließt nicht wie eine Schreibschrift und ist daher sehr viel langsamer." Eine Schreibschrift ermögliche einen tieferen Bewusstseinsprozess beim Schreiben, sie sei individuell und bringe "die Gedanken zum Fliegen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.05.2014 - 17:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung