Donnerstag, 16. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax am Mittag leicht im Minus - FMC hinten
Verkehrsministerium fördert Ladestationen in Mehrparteienhäusern
Vorerst keine Schlichtung bei der Lufthansa
Möglicher Hormus-Einsatz: Merz reist zu Beratungen nach Paris
VW warnt vor schrumpfendem Automarkt in China
Regierung schließt längere Frist für Entlastungsprämie nicht aus
Dax legt geringfügig zu - Anleger hoffen auf Friedensverhandlungen
Merz verspricht Lufthansa Bedingungen für Wachstum der Branche
IW: Stimmung in der Wirtschaft noch schlechter als vor einem Jahr
Mindestens neun Tote nach Schüssen an Schule in der Türkei

Newsticker

08:41JU-Vorsitzender gegen Ausweitung der Entlastungsprämie auf 2027
08:17Generalbundesanwalt ermittelt vor allem gegen Islamisten
08:05Anteil der Eltern mit Elterngeld Plus auf Höchststand
07:31Spahn will neue Debatte über Kernenergie
06:59Verdi fordert weitere Maßnahmen gegen steigende Spritpreise
06:33Modellrechnung: Gutverdiener sparen deutlich mehr durch Tankrabatt
06:00Deutsche Bischöfe distanzieren sich von Trump
01:00Gründerverband erwartet Geschäftsaufgaben wegen Gesundheitsreform
00:01SPD kritisiert Pläne für Gesundheitsreform für "Schieflage"
00:00SPD pocht auf Herabstufung von Schwarzfahren Ordnungswidrigkeit
00:00Bartsch will Debatte um Verbeamtungen
00:00Bußgeldpläne für geflüchtete Minderjährige stoßen auf Kritik
23:02FC Bayern zieht ins Halbfinale der Champions League ein
22:49Studie: Meeresströmung Amoc dürfte sich bis 2100 enorm abschwächen
22:24US-Börsen uneinheitlich - Trump droht erneut Fed-Chef

Börse

Am Mittwoch hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.067 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Im Tagesverlauf schwankte der Dax zunächst um den Schlussstand vom Vortag und konnte sich am Nachmittag knapp im grünen Bereich halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

BDI warnt vor Wegfall von mehreren hunderttausend Jobs


Stromzähler / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ein Wegfall der Industrie-Ausnahmen im "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) könnte nach Berechnungen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) enormen Schaden anrichten: Bis 2020 würde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um fünf Prozent niedriger ausfallen, heißt es in der Stellungnahme des BDI für die EU-Kommission zum laufenden Beihilfeverfahren, berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe). Der Wegfall der Ausnahmen "würde voraussichtlich einen Verlust von mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen allein bei energieintensiven Unternehmen in Deutschland bewirken", warnt der Verband. Hinzu käme ein Verlust von Arbeitsplätzen bei Unternehmen, die den energieintensiven Industrien in der Wertschöpfungskette vor- oder nachgelagert seien.

Ohne die Ausnahmen würden einige besonders stromintensive Unternehmen zwangsläufig Defizite schreiben, warnt der BDI. "Insolvenzen oder Betriebsverlagerungen ins Ausland, zumindest aber die Beschleunigung eines ohnehin bereits stattfindenden, schleichenden Desinvestitionsprozesses wären daher unausweichliche Folge", schreibt der Verband weiter. Der BDI kämpft mit seiner Stellungnahme für den Erhalt der Ausnahmen. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia hält sie für ungerechtfertigte Beihilfen und hat deshalb im Dezember 2013 ein Beihilfeverfahren gegen Deutschland eröffnet. Die Ausnahmeregeln des EEG führen dazu, dass die EEG-Umlage in diesem Jahr für 2098 Unternehmen stark reduziert wird. Die Entlastungen summieren sich auf gut fünf Milliarden Euro. Um diesen Betrag erhöht sich die EEG-Umlage für alle anderen Stromverbraucher.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.03.2014 - 16:14 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung