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Finanzmärkte aktuell:

Brantner begrüßt Aigner-Nominierung für Bundespräsidentenamt


Franziska Brantner (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Grünen-Chefin Franziska Brantner begrüßt die Nominierung der CSU-Politikerin Ilse Aigner für das Bundespräsidentenamt, kritisiert aber den Ablauf des Verfahrens als "mehr als unglücklich". "Nach über 75 Jahren ist es höchste Zeit, dass eine Frau das höchste Amt im Staat übernimmt", sagte Brantner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sie schätze Aigner, die in ihren bisherigen politischen Ämtern empathisch und verbindlich aufgetreten sei. "Ich hoffe, dass sie auch als Bundespräsidentin Brücken bauen und unser Land zusammenführen wird", so die Grünen-Chefin weiter. Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung brauche es eine Persönlichkeit, die Menschen mit Empathie und Offenheit begegne, die verbinde, die Demokratie entschlossen verteidige, wichtige Debatten anstoße und einen klaren moralischen Kompass habe, so formulierte Brantner das Anforderungsprofil an das nächste Staatsoberhaupt.

Gleichzeitig kritisierte sie den Ablauf der Kandidatensuche bei CDU und CSU. "Zur Wahrheit gehört auch, dass der Prozess der Kandidatenfindung mehr als unglücklich verlaufen ist", so die Grünen-Politikerin. Dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu keinem Zeitpunkt Führung übernommen und die Debatte stattdessen einfach habe laufen lassen, lasse "tief blicken". Ein solches Schauspiel werde der "Bedeutung und Würde des höchsten Staatsamtes nicht gerecht", sagte Brantner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Bereits am Freitag war bekannt geworden, dass sich die CDU - nach Monaten des Werbens durch die CSU - hinter Aigner als Kandidatin für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stellen will. Am Sonntagabend informierte Merz übereinstimmenden Berichten zufolge das CDU-Präsidium im Rahmen eines Abendessens über seine Entscheidung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.11.2026 - 21:05 Uhr

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