Sonntag, 08. November 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.820 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Vormittag seine Verluste aus und verharrte anschließend auf diesem Niveau. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Kubicki beklagt "zivilisatorische Rückschritte"
FDP-Chef Wolfgang Kubicki beklagt "zivilisatorische Rückschritte" in Deutschland. Man werde sich weder von linken noch von rechten Extremisten beeindrucken lassen und sich dem "Kulturkampf in der Migrationspolitik" widersetzen, sagte er am Sonntag bei der Eröffnung eines außerordentlichen digitalen FDP-Bundesparteitags. "Wir verteidigen die innere Liberalität unserer Gesellschaft. No-Go-Areas für bestimmte Gruppen können wir und wollen wir nicht akzeptieren." Antisemitismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit hätten in den vergangenen Jahren zugenommen, fügte der FDP-Chef hinzu. "Ich will nicht, dass Juden in Berlin den Davidstern verstecken müssen, wenn sie auf die Straße gehen. Ich will nicht, dass schwule Pärchen im öffentlichen Raum beleidigt und bedroht werden, und ich will nicht, dass Frauen bestimmte Plätze meiden, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen", so Kubicki. Eine freie Gesellschaft sei "weltoffen, aber nicht naiv gegenüber seinen Gegnern". Grundsätzlich rief Kubicki das Ziel aus, dass die FDP wieder in die Parlamente zurückkehren müsse. Schwerpunkt ist bei dem Parteitag die Beratung über einen Antrag für eine Parteireform. Die Partei solle "zur modernsten Partei Deutschlands" werden, heißt es in dem Leitantrag. Man wolle "verkrustete Strukturen konsequent aufbrechen". Vorgesehen ist unter anderem, künftig die Möglichkeit einer Doppelspitze zu schaffen. Für den Bundesvorstand sollen zudem neue "Richtlinien" gelten. In der Parteiorganisation sollen derweil Doppelstrukturen abgebaut werden und in der Mitgliederkommunikation soll unter anderem auf "digitale Austauschformate" gesetzt werden. Hintergrund ist die schwere Krise, in der sich die Liberalen seit ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag befinden. Auch der neue Vorsitzende Kubicki konnte das Ruder bisher nicht herumreißen. Mittlerweile ist die FDP nur noch in vier Landesparlamenten vertreten. Drei dieser Parlamente (NRW, Schleswig-Holstein und Bremen) werden im kommenden Jahr neu gewählt. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 08.11.2026 - 10:48 Uhr
Andere News
Weltklimakonferenz in der Türkei: Petrostaaten gegen Elektrostaaten – wer setzt sich durch?
Krakau, Polen: Was über die Todesschüsse bekannt ist
Krakau: Augenzeugen berichten vom Angriff mit Toten und Verletzten
NSDAP-Kartei: Sie wollen mit der Nazi-Kartei chatten? Probieren Sie es hier aus
| ||