Freitag, 06. November 2026
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Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.325 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf dem Niveau vom Vortag schwankte der Dax im Tagesverlauf zwischen 26.500 und 26.700 Punkten und erreichte zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch, bevor er am Nachmittag ins Minus drehte. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Bundeswehr meldet 724 Fälle sexuellen Fehlverhaltens an Justiz
Die Bundeswehr hat zwischen 2023 und 2025 insgesamt 724 Fälle, bei denen Soldaten wegen eines möglichen Verstoßes gegen die sexuelle Selbstbestimmung beschuldigt waren, an die jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften abgegeben. Das teilte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgabe) mit. Sexuelles Fehlverhalten könne bereits unterhalb der Strafbarkeitsschwelle einen Verstoß gegen die soldatischen Pflichten darstellen und zu einem gerichtlichen Disziplinarverfahren führen. Die Sprecherin sagte weiter, dass zwischen 2024 und 2026 insgesamt 452 Verfahren wegen sexuellen Fehlverhaltens durch die Bundeswehrdisziplinaranwaltschaft eingeleitet worden seien. Davon seien bis zum 4. November dieses Jahres 163 Verfahren rechtskräftig abgeschlossen worden - in 84 Fällen durch Einstellung. Dabei würden bei der Bildung einer gerichtlichen Disziplinarmaßnahme sämtliche zum Zeitpunkt der Entscheidung nachgewiesenen Pflichtverletzungen herangezogen, fügte sie hinzu. Eine davon könne sexuelles Fehlverhalten sein. Die Bundeswehr hat seit Jahren mit einer wachsenden Zahl von Meldungen über sexuelles Fehlverhalten zu tun. Zuletzt wurden davon nur die Skandale an den Standorten Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) und Weißenfels (Sachsen-Anhalt) einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hat infolge dieser Entwicklung eine Dunkelfeldstudie in Auftrag gegeben, um einen Gesamtüberblick über das Problem zu bekommen. Dabei wurden alle Soldaten zu ihren persönlichen Erfahrungen befragt. Die Studie ist laut Bericht fertig. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will sie in der nächsten Sitzung des Bundestags-Verteidigungsausschusses am Mittwoch kommender Woche vorstellen. Vorher soll die Truppe über die Ergebnisse informiert werden. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 06.11.2026 - 00:00 Uhr
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