Mittwoch, 04. November 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt nach - Bayer-Aktien gefragt
Regierung erwartet 2027 Rentenerhöhung von über vier Prozent
Merz pocht auf europäische Rolle bei Ukraine-Friedensgesprächen
Nationaler Sicherheitsrat berät über Nato-Verteidigungsplanungen
US-Demokraten übernehmen Senatssitz in North Carolina
5G: Bundesregierung erwägt weitreichende Huawei-Verbote
US-Demokraten übernehmen auch Mehrheit im Senat
Ministerium will Demokratieprojekte in Sachsen-Anhalt fördern
Wildberger fordert mehr Schutz für digitale Betriebstechnik
US-Demokraten übernehmen Mehrheit im Repräsentantenhaus

Newsticker

13:28EU sieht Montenegro vor Abschluss der Beitrittsverhandlungen
13:02Pilsinger nennt Widerspruchslösung bei Organspende "ethisch falsch"
12:53CDU Niedersachsen schickt Wulff in Bundesversammlung
12:44Lebenserwartung steigt weiter - nicht überall gleichmäßig
12:38GdP fordert nach Krawallen "neue Form der Härte"
12:31Dax baut Gewinne aus - Anleger schöpfen neue Zuversicht
12:08Totes Kind in Münchner Hotel aufgefunden
11:57BGA-Präsident rechnet mit Fortbestand der US-Zollpolitik
11:39Benzin und Diesel etwas günstiger
11:21Euroraum-Inflationsrate steigt im Oktober auf 4,0 Prozent
11:20Verbände drängen auf bessere Fehlerkultur in Kliniken
10:25Ökonomen sehen Zwischenwahl als Zäsur für Trump
10:21Kinderbuchautor und Maler Janosch im Alter von 95 Jahren gestorben
09:32Dax startet nach US-Zwischenwahlen im Plus
09:02Ahmetovic fürchtet neuen Angriff auf Iran

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 26.255 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Heidelberg Materials, die Deutsche Bank und Continental, am Ende Rheinmetall, Hochtief und die Deutsche Börse. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

GdP fordert nach Krawallen "neue Form der Härte"


Von "Gen Z regelt" angestoßener Protesttag am 31.10.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, fordert nach den Ausschreitungen am Wochenende in einigen deutschen Städten eine "neue Form der Härte" gegen die Gewalttäter. Es brauche schnelle Urteile der Gerichte, es müsse aber auch der gesamte Strafrahmen ausgeschöpft werden, auch über den Einsatz von Sozialarbeit solle nachgedacht werden, sagte Kopelke der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Kopelke sprach von jungen "Krawallmigranten", die die ansonsten überwiegend friedlichen Proteste unter dem Motto "Gen Z regelt" an einzelnen Orten gekapert hätten. Sie hätten auf "ihren Moment" gewartet, seien gegen Polizisten gewalttätig geworden, hätten randaliert und Geschäfte geplündert. "Langeweile, Drogen- und Handysucht, das Influencertum sind für sie bestimmend. Es sind viele Parameter, die diese Menschen in die Stadt ziehen auf der Suche nach Adrenalin", sagte der Polizeigewerkschafter der FAZ.

Diese Personen seien oft Mehrfachstraftäter und hätten keinerlei Respekt vor der Polizei. "Das ist eine Form der Ablehnung des Rechtsstaats." Dass sich die Personen bei ihren Straftaten nicht einmal vermummten, sondern sogar filmten, zeige, dass sie keine Angst hätten vor den Konsequenzen des Rechtsstaats.

Die Diskussion über die Aussage von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), wonach viele Täter vom Wochenende einem "migrantischen Milieu" entstammten, nannte Kopelke "lächerlich". "Die Polizei erlebt die Ergebnisse einer gescheiterten Integrations- aber auch Jugendpolitik. Egal, ob sie in der dritten Generation in Deutschland leben oder erst kürzlich als Flüchtling nach Deutschland gekommen sind."

Statt Begriffsdebatten fordert Kopelke konkrete Maßnahmen. "Eine Lösung könnte sein: Die Polizei stellt in der Nacht noch Wohnort und Nationalität der Beschuldigten fest. Und im Nachgang findet das Ministerium heraus, dass darunter zum Beispiel 20 Personen mit einer Duldung sind und dass diese Personen, die vielleicht schon häufiger strafrechtlich aufgefallen sind, jetzt abgeschoben werden", sagte Kopelke der FAZ.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.11.2026 - 12:38 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung