Dienstag, 03. November 2026
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Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.830 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Bayer, FMC und RWE, am Ende MTU, SAP und Zalando. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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SPD-Fraktion plant "kontroverse" Friedensveranstaltung
Die SPD-Fraktion im Bundestag will eine Grundsatzdebatte über die Zukunft der europäischen Friedensordnung anstoßen. Bei einer Diskussionsveranstaltung am 8. Dezember im Otto-Wels-Saal im Deutschen Bundestag sollen die Unterstützung der Ukraine, die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Europas und der Umgang mit der russischen Aggression thematisiert werden, berichtet das Nachrichtenportal T-Online. Am Dienstagmorgen erhielten die Abgeordneten der SPD demnach eine entsprechende Einladung. Initiatorin ist die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Siemtje Möller. Mit dem neuen Format mit dem Titel "SPD-Fraktion kontrovers: Sozialdemokratische Impulse für europäischen Frieden?" sollen grundsätzliche Fragen besprochen werden, die über unmittelbare Herausforderungen hinausgehen, heißt es im Einladungstext. Die Veranstaltung ist zweigeteilt: Zunächst sollen die Friedensforscherin Thania Paffenholz und der Politikwissenschaftler Herfried Münkler von der Berliner Humboldt-Universität "wissenschaftliche Impulse von außen" geben, um die Fragen aus unterschiedlicher Perspektive zu beleuchten, heißt es im Einladungstext. Anschließend soll eine "lebhafte und kontroverse Debatte" der SPD-Abgeordneten folgen. Fraktionsvize Siemtje Möller sagte T-Online mit Blick auf die Veranstaltung: "Nach wie vor führt Russland einen brutalen Angriffskrieg in Europa. Der Wunsch nach Frieden und die Suche nach Wegen dorthin sind drängender denn je." Das sei eine existenzielle Frage, auch für Deutschland. "Seit der russischen Vollinvasion bestimmen die Unterstützung der Ukraine und die Stärkung unserer Verteidigungsfähigkeit den politischen Alltag mit enormer Dringlichkeit und großem Druck", so Möller. Doch es sei wichtig, über die unmittelbaren Herausforderungen hinauszublicken und stärker eigene Ansätze zu entwickeln, statt auf Entwicklungen zu reagieren. "Wir müssen aus Deutschland und Europa heraus eigene Ideen entwerfen, wie wir diplomatische Initiativen voranbringen können, wie ein geordneter diplomatischer Prozess aussehen könnte und welche Voraussetzungen es dafür braucht." Hierzu eine eigene Vorstellung zu entwickeln, sei für die SPD wichtig, sagte Möller. "Diese Fragen können wir nicht allein den Großmächten überlassen." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 03.11.2026 - 11:43 Uhr
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