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Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.981 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax legt zu - Anleger bleiben vor Apple-Zahlen vorsichtig


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.981 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von MTU Aero Engines, die bis kurz vor Handelsschluss mit über vier Prozent sehr stark zulegten, gefolgt von den Papieren von Heidelberg Materials und von Infineon. Am Ende der Kursliste standen dagegen die Anteilsscheine von Rheinmetall, die bis kurz vor Handelsschluss mit mit über vier Prozent sehr stark im Minus waren, gefolgt von den Papieren der Deutschen Börse und von Bayer.

"Mit Rückenwind aus den USA schaffte der Dax am Nachmittag sogar wieder den Sprung zurück über die Marke von 26.000 Punkten. Dennoch bleiben die Anleger in Frankfurt zurückhaltend und scheuen größere Engagements. Zu tief sitzen die Enttäuschungen der vergangenen Berichtswoche, in der selbst vermeintlich gute Unternehmenszahlen teilweise heftige Kursverluste ausgelöst haben. Die Investoren haben sich an einigen Technologiewerten eine blutige Nase geholt und sind entsprechend vorsichtiger geworden", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

Entsprechend groß sei die Spannung vor den anstehenden Quartalszahlen von Apple am heutigen Montagabend nach US-Börsenschluss. "Nach den jüngsten Enttäuschungen bei mehreren US-Technologiekonzernen dürfte insbesondere der Ausblick auf das wichtige Jahresendgeschäft genau unter die Lupe genommen werden. Auch die weiteren Ergebnisse, unter anderem von AMD, könnten entscheidend dafür sein, ob die zuletzt angeschlagene Zuversicht in den Technologie- und Halbleitersektor zurückkehrt. Die kommenden Handelstage dürften damit bereits wichtige Weichen für die letzten Börsenwochen des Jahres stellen", so der Marktanalyst weiter.

Dabei hätten die heutigen Wirtschaftsdaten durchaus Argumente für eine Stabilisierung der Konjunktur geliefert. "Besonders die deutschen Einzelhandelsumsätze überraschten positiv. Mit einem Anstieg von zwei Prozent lagen sie deutlich über den Erwartungen von lediglich 0,4 Prozent und signalisierten eine robustere Konsumnachfrage als zuletzt befürchtet. Auch die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone bewegten sich weitgehend im Rahmen der Erwartungen und lagen mit Werten oberhalb der Marke von 50 Punkten weiterhin im expansiven Bereich. Allerdings hat sich die Stimmung auf europäischer Ebene gegenüber dem Vormonat etwas eingetrübt. Die Wirtschaft zeigt damit zwar Anzeichen einer Stabilisierung, von einem selbsttragenden Aufschwung kann aber noch keine Rede sein", so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1199 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8929 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.968 US-Dollar gezahlt (+2,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,90 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 105,10 US-Dollar, das waren 829 Cent oder 7,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.11.2026 - 17:45 Uhr

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