Montag, 02. November 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat am Montag nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag etwas in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.880 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Fresenius und Heidelberg Materials, am Ende die Deutsche Telekom, Bayer und Daimler Truck. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Integrationsbeauftragte fürchtet pauschalen Verdacht gegen Migranten
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Natalie Pawlik (SPD), warnt vor pauschalen Zuschreibungen im Zusammenhang mit den Ausschreitungen vom Wochenende. "Solche Gewaltausschreitungen immer gleich migrantischen Milieus zuzuschreiben, ist zu einfach", sagte Pawlik der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Pauschale Gruppenzuschreibungen träfen auch diejenigen mit Einwanderungsgeschichte, die friedlich demonstriert hätten oder selbst als Einsatzkräfte bei Polizei oder Rettungsdienst im Einsatz gewesen seien. Zuvor hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gewaltbereite linke Gruppen und "Chaoten aus dem migrantischen Milieu" für die Ausschreitungen verantwortlich gemacht. Eine Einschätzung, die Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Angaben von Regierungssprecher Stefan Kornelius teilt. Aus Sicht der Integrationsbeauftragten sind die Gewaltausschreitungen vom Wochenende, insbesondere in Frankfurt, "durch nichts zu rechtfertigen und müssen konsequent bestraft werden". Wenn die Ermittlungen zeigten, dass bestimmte Gruppen besonders beteiligt gewesen seien, müsse darüber gesprochen werden, was die Ursachen dafür seien, dass junge Menschen solche Gewalttaten begingen. "Dabei dürfen auch schwierige Fragen nach fehlenden Perspektiven, Ausgrenzungserfahrungen oder möglichen Integrationsproblemen nicht ausgeklammert werden", sagte sie. "Es geht hier aber um die Frage nach dem Warum, nicht nach der Herkunft", sagte Pawlik. Täter seien zunächst Täter. Pauschale Gruppenzuschreibungen würden gesellschaftspolitisch nicht weiterhelfen, "denn sie verschleiern den Blick auf die eigentlichen Ursachen", so die Integrationsbeauftragte. Entscheidend sei, junge Menschen frühzeitig zu erreichen: mit gleichwertigen Bildungschancen, gezielter Jugendarbeit on- und offline, starker Demokratiebildung und klaren strafrechtlichen Konsequenzen für jede Gewalttat. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 02.11.2026 - 15:50 Uhr
Andere News
Wirtschaft in den USA: Wo Amerika Deutschland beim Wachstum überholt
NSDAP-Kartei: Sie wollen mit der Nazi-Kartei chatten? Probieren Sie es hier aus
Spritpreisdeckel: Autofahrern droht Preisschub zum Jahreswechsel
Angriffe auf iPhones: Apple schickte Spionagewarnung an Teilnehmer von Merz' Asienreise
One Piece in Deutschland: Warum bei Jugendprotesten eine Strohhut-Piratenfahne auftaucht
| ||