Montag, 02. November 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Formel 1: Antonelli sichert sich in Mexiko vorzeitig WM-Titel
Polizei meldet über 100 verletzte Beamte bei Protesten in Frankfurt
Digitalminister bestätigt Hackerangriff auf Regierungsmitglieder
Deutschland und Großbritannien bauen KI-Forschung beim Militär aus
DFB-Pokal-Achtelfinale: Bayern gegen Hertha - Dynamo beim VfB
Dax startet leicht im Minus - Ölpreis sinkt
1. Bundesliga: Spätes Tor beschert Köln Remis bei Union Berlin
Neun Tote bei Flugzeugabsturz in Florida
Gesetzentwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
Reiche-Berater sehen in teuren Wohnungen Wachstumsbremse

Newsticker

13:47Polizeigewerkschaft kritisiert Pistorius-Äußerungen zu Krawallen
13:07Energieökonomin kritisiert geplanten Spritpreisdeckel
12:30Dax dreht ins Plus - Handel weiter von Zurückhaltung geprägt
12:17Kanzler fühlt sich durch Proteste "bestärkt"
11:46Streit um höhere Verkaufsprovision beim Deutschlandticket
11:34Merz kündigt "Härte des Gesetzes" gegen Randalierer an
11:32Steinmeier mahnt alle Parteien zum Einsatz gegen Antisemitismus
10:35Koalitionsverhandlungen in Berlin gestartet
09:32Dax startet leicht im Minus - Ölpreis sinkt
09:14Bundesregierung legt neuen KI-Fahrplan vor
09:11Gesetzentwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
08:58Studie: Deutschland schlecht auf KI-Boom vorbereitet
08:14Männer verunglücken häufiger im Straßenverkehr als Frauen
07:13AfD-Pläne für Corona-Ausschuss in Sachsen-Anhalt stoßen auf Kritik
06:31Reiche-Berater sehen in teuren Wohnungen Wachstumsbremse

Börse

Der Dax hat am Montag nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag etwas in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.880 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Fresenius und Heidelberg Materials, am Ende die Deutsche Telekom, Bayer und Daimler Truck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Energieökonomin kritisiert geplanten Spritpreisdeckel


Tankstelle (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat erste Details zu dem von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vorgelegten Kraftstoffhöchstpreisgesetz (KHPG) kritisiert.

"Der geplante Spritpreisdeckel ist eine Entlastung mit angezogener Handbremse. Er verspricht Schutz vor hohen Preisen, dürfte aber in der Praxis kaum greifen", sagte Kemfert der Funke-Mediengruppe. Laut Entwurf darf die Bundesregierung erst dann eingreifen, wenn die Spritpreise in Deutschland drei Wochen hintereinander deutlich stärker steigen als im EU-Durchschnitt. Eine Entlastung für Autofahrer sei das dann nur bedingt: "Steigen die Preise überall in Europa, passiert gar nichts - selbst wenn Tanken für viele Menschen unbezahlbar wird", so Kemfert.

Die Wissenschaftlerin forderte stattdessen die Politik auf, Deutschland generell unabhängiger zu machen von fossilen Importen. "Wer dauerhaft vor Preisschocks schützen will, muss die Abhängigkeit vom Öl verringern, statt nur an den Tankstellenpreisen herumzudoktern", sagte sie. Darüber hinaus seien gezielte Entlastungen für besonders betroffene Menschen nötig, eine Abschöpfung krisenbedingter "Übergewinne" und einen konsequenten Ausbau bezahlbarer Mobilitätsalternativen.

Unterstützung für Reiches Entwurf signalisierte der Wirtschaftsrat der CDU. "Es ist richtig, dass Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bei den Überlegungen für einen Spritpreisdeckel zuerst einmal die Versorgungssicherheit in den Mittelpunkt stellt. Staatliche Preisobergrenzen sind grundsätzlich ein problematischer Eingriff in die Marktmechanismen", sagte dessen Generalsekretär Wolfgang Steiger den Funke-Zeitungen.

Dass der Gesetzentwurf zahlreiche Einschränkungen und Ausnahmen vorsehe, zeige, wie schwierig ein solcher Eingriff in der Praxis ist. Positiv sei daher, dass der Preisdeckel nicht automatisch greifen soll und die tatsächliche Marktentwicklung berücksichtigt wird. "Entscheidend muss sein, dass die Versorgung mit Benzin und Diesel jederzeit gewährleistet bleibt", so Steiger.

Bund und Länder hatten sich vor einigen Wochen grundsätzlich darauf geeinigt, einen Spritpreisdeckel nach Vorbild Belgiens und Luxemburgs einzuführen. Grund dafür waren die nach dem Irankrieg und der Sperrung der Straße von Hormus deutlich gestiegenen Spritpreise hierzulande.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.11.2026 - 13:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung