Montag, 02. November 2026
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Forsa: Mehrheit findet Behördengänge komplizierter
Für eine Mehrheit der Deutschen sind Behördengänge und bürokratische Vorgänge in den vergangenen Jahren komplizierter geworden. Das berichtet der Nachrichtensender ntv unter Berufung auf eine Forsa-Umfrage in seinem Auftrag. Demnach haben 53 Prozent der Befragten aufgrund eigener Erfahrungen den Eindruck, dass Vorschriften, das Ausfüllen von Formularen, das Beantragen von Genehmigungen oder der Umgang mit Ämtern schwieriger und komplizierter geworden sind. Nur 13 Prozent empfinden eine Vereinfachung. 29 Prozent haben keine Veränderung wahrgenommen. Besonders häufig beklagen ältere Menschen eine zunehmende Bürokratie. Während 41 Prozent der 18- bis 29-Jährigen den Umgang mit Behörden als komplizierter empfinden, sind es bei den 45- bis 59-Jährigen 60 Prozent und bei den über 60-Jährigen 58 Prozent. Unter den über 60-Jährigen haben lediglich sechs Prozent den Eindruck, dass bürokratische Vorgänge einfacher geworden sind. Deutliche Unterschiede zeigen sich auch beim Bildungsabschluss. Von den Befragten mit Hauptschulabschluss empfinden 62 Prozent Vorschriften und Verwaltungsvorgänge als komplizierter, bei Menschen mit mittlerem Schulabschluss sind es 58 Prozent. Unter Befragten mit Abitur oder Studium liegt der Anteil dagegen bei 46 Prozent. In dieser Gruppe nehmen immerhin 19 Prozent eine Vereinfachung wahr. Datenbasis: 1.009 Befragte. Erhebungszeitraum: 21. bis 26. Oktober 2026. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 02.11.2026 - 06:00 Uhr
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