Sonntag, 01. November 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundeswehr-General befürchtet russischen Angriff
Brantner wirft Merz Führungsschwäche bei Steinmeier-Nachfolge vor
Formel-1-Quali in Mexiko-Stadt: Hamilton holt sich die Pole
Kartellamt sieht Investoren-Einstieg bei Arztpraxen mit Sorge
Polizeigewerkschaft zieht gemischte Bilanz der GenZ-Proteste
1. Bundesliga: Eintracht Frankfurt schlägt Hamburger SV
Seyran Ates kritisiert Eralp und Linke
GKV: Mehr Geld für Hebammen verbessert Geburtsbetreuung
Dobrindt fordert hartes Durchgreifen gegen Randalierer
2. Bundesliga: Karlsruhe gewinnt gegen Heidenheim

Newsticker

19:37DFB-Pokal-Achtelfinale: Bayern gegen Hertha - Dynamo beim VfB
19:301. Bundesliga: Eintracht Frankfurt schlägt Hamburger SV
18:32Berliner Koalitionsverhandlungen: Grüne werben für Pragmatismus
17:221. Bundesliga: Spätes Tor beschert Köln Remis bei Union Berlin
16:48Brantner verstärkt Druck auf Eralp
15:56Polen fordert Sekundärsanktionen bei Russland-Geschäften
15:262. Bundesliga: Hannover gewinnt Kellerduell gegen Dresden
14:55Steinmeier nennt KI "Technologiefrage des 21. Jahrhunderts"
14:11GdP-Chef lobt friedliche Jugendproteste und kritisiert Gewalttäter
14:00Polizei meldet über 100 verletzte Beamte bei Protesten in Frankfurt
13:41Filmproduzentin Regina Ziegler gestorben
13:09Habeck rechnet bei Audi wegen Trump-Auftritt mit "Tesla-Effekt"
12:19Linken-Chefin warnt vor Diskreditierung der Gen-Z-Proteste
11:56Bund plant Milliardeninvestition in Wohnungsbaugesellschaft
10:21Dobrindt fordert hartes Durchgreifen gegen Randalierer

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.818 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Berliner Koalitionsverhandlungen: Grüne werben für Pragmatismus


Sergey Lagodinsky (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Vor den am Montag beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen Linke, SPD und Grünen in Berlin wirbt der Grünen-Europaparlamentarier und Grünen-Verhandler Sergey Lagodinsky für einen pragmatischen Kurs. "Für mich gibt es einen Grundsatz: Wir müssen zielgerichtet, aber ergebnisoffen verhandeln", sagte er am Sonntag dem "Spiegel".

"Wenn das Ergebnis und das Team am Ende gut für Berlin sind, dann werden auch die Mitglieder der Parteien mitziehen, es liegt also in der Hand der Verhandlerinnen und Verhandler". Sowohl SPD als auch Grüne wollen den Koalitionsvertrag einem Mitgliedervotum unterziehen. Lagodinsky leitet für die Grünen die Arbeitsgruppe Sicherheit und Innenpolitik, die womöglich erst im späteren Verlauf der Woche mit den Koalitionsverhandlungen beginnen soll.

"In diesen Verhandlungen müssen wir zeigen, dass progressive Politik fair, effektiv und sicher sein kann und dass wir abseits aller ideologischer Grabenkämpfe überzeugen können." Man müsse in der Verantwortung für alle Berliner verhandeln, "auch für die, die uns nicht gewählt haben oder an dieser politischen Kombination zweifeln". Diese "nehmen wir ernst und auch diese müssen wir adressieren".

Der Co-Vorsitzende der Grünen-Landespartei, Philmon Ghirmai, sagte am Sonntag dem "Spiegel": "Wir beginnen jetzt mit voller Kraft und in großer Verantwortung für Berlin die Koalitionsgespräche mit Linkspartei und SPD. Und wir sind sicher, dabei ein gutes Ergebnis zu erzielen, mit dem wir die Mitglieder aller drei Parteien und die Berlinerinnen und Berliner überzeugen werden." Ghirmai wird dem linken Flügel der Berliner Grünen zugerechnet und führt mit Nina Stahr vom sogenannten Realoflügel den Landesverband. Beide gehören dem Hauptverhandlungsteam der Grünen an.

Auch aus der SPD-Linken im Bund wurde Unterstützung für die Koalitionsgespräche in der Hauptstadt signalisiert, die für die SPD deren Berliner Co-Landesvorsitzender und Co-Fraktionschef Steffen Krach mitführt. "Ich wünsche Herrn Krach, dass die SPD professionell in die anstehenden Koalitionsgespräche hineingeht", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner am Sonntag dem "Spiegel". Die eine oder andere Bemerkung, die "aus den potenziellen Berliner Koalitionspartner dazu zu hören waren, waren nicht hilfreich", so der schleswig-holsteinische SPD-Politiker.

Stegner erklärte, er halte zwar personelle Festlegungen für schwierig. "Ich würde mir aber wünschen, wenn die SPD das Innenressort anstrebt". Es müsse "glasklar sein, dass jede Form von Antisemitismus und Nähe zu Clankriminalität in der praktischen Arbeit einer Regierungskoalition mit SPD-Beteiligung auf null Toleranz stößt und es dabei nicht nur um Formulierungen in Sondierungspapieren gehen kann".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.11.2026 - 18:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung