Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.818 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]
Steinmeier nennt KI "Technologiefrage des 21. Jahrhunderts"
KI-Nutzung am Arbeitsplatz / Foto: via dts Nachrichtenagentur
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Künstliche Intelligenz als "Technologiefrage des 21. Jahrhunderts" bezeichnet und vor den möglichen Folgen für demokratische Gesellschaften gewarnt. Die eigentliche Herausforderung liege nicht in den industriellen Anwendungen von KI, sondern in den Auswirkungen auf Meinungsbildung, Demokratie und gesellschaftliche Selbstbestimmung, sagte er im "Bericht aus Berlin" des ARD-Hauptstadtstudios.
"Die Anwendung der Künstlichen Intelligenz findet statt. Nicht das Ob steht zur Frage, sondern das Wie", sagte Steinmeier. Mit Blick auf die Auswirkungen auf demokratische Gesellschaften warnte der Bundespräsident: "Die Demokratie setzt auf Mündigkeit und Urteilsfähigkeit ihrer Bürger. Die Menschen dürfen nicht zu Mündeln einer Maschine werden."
Zugleich hob der Bundespräsident die großen wirtschaftlichen Chancen der Technologie hervor. Deutschland und Europa müssten bei KI-Anwendungen aufholen und die Technologie selbst beherrschen, um bei der Gestaltung internationaler Regeln mitreden zu können. Für den Umgang mit den Risiken sprach sich Steinmeier für internationale Standards unter dem Dach der Vereinten Nationen aus.