Donnerstag, 29. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dynamo Dresden wirft Schalke 04 aus dem DFB-Pokal
Tabaksteuer-Panne weiter unkorrigiert
US-Leitzins bleibt unverändert
Bolsonaro nennt Wahlergebnis "illegitim"
SoVD begrüßt DGB-Rentenvorschläge
Mehrheit junger Menschen für Einschränkung von Influencer-Werbung
DFB-Pokal: FC Bayern löst Pflichtaufgabe gegen Magdeburg
Umfrage: Junge Erwachsene fühlen sich bei Finanzen unsicher
Dax startet vor EZB-Zinsentscheid positiv
Deutsche ReGas nimmt zweites LNG-Schiff in Mukran in Betrieb

Newsticker

17:42Dax legt deutlich zu - EZB-Zinsentscheid beflügelt
16:58Bundesrechnungshof warnt vor Milliardenrisiken durch Auslandsgarantien
16:57Bericht: Mineralölverbände gegen Mitarbeit an Spritpreisdeckel
16:55Gysi verteidigt Eralp und kritisiert Spiegel-Bericht
16:54DB Regio NRW will Fahrkarten nur in Teams kontrollieren
16:54Ehemalige Klimakleber unterstützen Schülerproteste
16:52IG Metall: Arbeitgeber haben Warnstreiks provoziert
16:52Ex-Grünen-Chefin Lang räumen Fehler in der Migrationsdebatte ein
16:49Prien drängt auf Besteuerung von "Künstlicher Intelligenz"
16:49Matviichuk wirft Russland genozidale Praktiken vor
16:48DIW bezeichnet Zinspause als "riskant"
16:45Hurrelmann beklagt Stigmatisierung der Jugendproteste
16:09Merz will Wirtschaftsbeziehungen zu Südkorea vertiefen
15:47Nach Zugunglück in Spanien: Gastel sieht Deutschland gut gerüstet
14:45Lauterbach rät SPD zu Ausstieg aus Rot-Grün-Rot-Gesprächen

Börse

Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.040 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

DIW bezeichnet Zinspause als "riskant"


EZB (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt vor Gefahren, nachdem die EZB nach der heutigen Ratssitzung die Leitzinsen unverändert gelassen hat. "Die Zinspause der EZB ist verständlich, aber riskant", sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher am Donnerstag.

Die Inflation sei deutlich gestiegen und die Risiken zeigten weiterhin "nach oben". Besonders der Krieg im Nahen Osten und die gestiegenen Energiepreise könnten dazu führen, dass die Inflation auch im kommenden Jahr höher ausfalle als bisher erwartet. Fratzscher erwartet, dass die EZB im Dezember ihre Inflationsprognose nach oben korrigieren wird.

Der DIW-Chef räumte aber ein, dass bislang keine signifikanten Zweitrundeneffekte erkennbar seien. Weder bei Unternehmensgewinnen noch bei Löhnen gäbe es klare Anzeichen für eine sich selbst verstärkende Preis-Lohn-Spirale. Auch die Kerninflation sei weniger stark gestiegen als die Gesamtinflation.

Die größere Sorge seien jedoch die Inflationserwartungen, die mit 2,5 Prozent auf fünf Jahre deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der EZB lägen. Dadurch bestehe die Gefahr, dass sich höhere Erwartungen verfestigen und die Glaubwürdigkeit der EZB leide.

Fratzscher erklärte, dass es verständlich sei, dass die EZB zunächst weitere Daten abwarten wolle. Es könnte sich jedoch als Fehler herausstellen, die Zinsen jetzt nicht angehoben zu haben. Eine Zinserhöhung hätte ein klares Signal gesetzt, dass die EZB ihr Inflationsziel konsequent verteidigt. Gegen eine sofortige Zinserhöhung spreche, dass die Turbulenzen an den Anleihemärkten die Finanzierungsbedingungen bereits deutlich verschärft hätten und damit die schwache wirtschaftliche Erholung zusätzlich bremsten. Die EZB stehe daher vor einem schwierigen Dilemma. "Ein zu schnelles Handeln könnte die Wirtschaft unnötig schwächen, ein zu langes Abwarten die Inflationserwartungen verfestigen", sagte Fratzscher.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.10.2026 - 16:48 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung