Donnerstag, 29. Oktober 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.704 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Bank, Siemens Energy und Infineon, am Ende Symrise, Zalando und DHL. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Mehrheit junger Menschen für Einschränkung von Influencer-Werbung
Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland wünscht sich ein Influencer-Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eine Forsa-Umfrage, die der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) in Auftrag gegeben hat. Demnach stimmen 57 Prozent der 14- bis 25-Jährigen der Aussage zu, dass Influencer keine Werbung für ungesunde Lebensmittel machen sollten. VZBV-Vorständin Ramona Pop sagte der NOZ, Social Media sei voll von Werbung für überzuckerte oder fettige Produkte und fragwürdige Ernährungsempfehlungen. Gerade Kinder und Jugendliche seien dafür besonders empfänglich. Die Politik müsse junge Menschen besser schützen und Influencer-Werbung für ungesunde Lebensmittel verbieten. Vier von zehn jungen Menschen gaben zudem an, bereits mindestens ein Lebensmittel gekauft zu haben, weil es von einem Influencer empfohlen wurde. Zugleich sagten 87 Prozent der Befragten, Werbung auf Social Media leicht erkennen zu können. Aus Sicht des VZBV zeigt das, dass die Kennzeichnungspflicht für Werbung in den sozialen Medien nicht ausreicht. Influencer-Marketing wirke gerade deshalb, weil Produkte in persönliche Geschichten, Alltagsroutinen und vermeintlich authentische Empfehlungen eingebettet werden. Der Verband fordert deshalb ein Verbot von Influencer-Werbung für stark zucker-, fett- oder salzhaltige Lebensmittel, die die Nährwertkriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinder nicht erfüllen. Pop sagte, wer behaupte, Ernährung sei allein Privatsache, blende aus, wie stark Werbung das Verhalten beeinflusse. Influencer sollten keine Werbung für Produkte machen dürfen, die nicht den Nährwertkriterien der WHO für Kinder entsprechen, also zu viel Zucker, Fett oder Salz enthalten, wenn sie ein überwiegend junges Publikum ansprechen. Für die Online-Befragung hatte das Institut Forsa im Auftrag des VZBV vom 4. bis 12. Oktober 547 Personen im Alter von 14 bis 25 Jahren befragt. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 29.10.2026 - 01:00 Uhr
Andere News
NSDAP-Kartei: Sie wollen mit der Nazi-Kartei chatten? Probieren Sie es hier aus
Tödliches Zugunglück in Spanien: 17 verhängnisvolle Minuten
Spanien: Mehr als 60 Tote bei Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge
Wahlen in Israel 2026: Die vielen Leben des Benjamin Netanyahu
US-Notenbank: Analysten wetten schon auf die nächste Erhöhung der Zinsen
| ||