Mittwoch, 28. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Grüne kritisieren Merz bei Suche nach Steinmeier-Nachfolger
Dax legt zu - Kurssprung bei Infineon
Netanjahus Partei nach Israel vorn - Aber linkes Bündnis stärker
Union: Elterngelderhöhung stärkt junge Familien
DFB-Pokal: Leipzig schlägt Essen in Unterzahl - Bochum besiegt Mainz
GdP-Chef erwartet "Randale" bei GenZ-Protesten am Samstag
Israel vor schwieriger Regierungsbildung - Keine klare Mehrheit
Bundesdatenschutzbeauftragter stellt sich gegen IFG-Pläne
Kritik am geplanten Wahlboykott wächst in Sachsen-Anhalts CDU
Verbraucherstimmung stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

Newsticker

15:46Union: Elterngelderhöhung stärkt junge Familien
15:27Grüne kritisieren Merz bei Suche nach Steinmeier-Nachfolger
15:03SPD-Abgeordnete kritisieren Dobrindts Investitionsschutzgesetz
14:3740 afghanische Straftäter per Charterflug abgeschoben
14:24CDU-Wirtschaftsrat fordert Ende der "Rente mit 63"
14:21Außenministerium lobt Panama für Kanal-Management
14:16Elterngeld soll steigen - Bezugsdauer bleibt bei 14 Monaten
14:08Preise für Kraftstoffe entwickeln sich gegenläufig
13:57Bundesregierung: Linksextremisten wollen sich an Proteste hängen
13:30Arbeitgeber fordern Umsetzung der Schüler-ID
13:21Zahl der Toten nach Zugunglück in Spanien steigt weiter
12:56SPD-Politiker Zorn sieht mögliche Claus-Kandidatur kritisch
12:31Dax am Mittag weiter zurückhaltend - Symrise unter Druck
11:57VW-China-Chef Brandstätter sieht Markt im freien Fall
11:01Schulze bestreitet Urheberschaft von eidesstattlicher Erklärung

Börse

Der Dax hat am Mittwoch nach einem bereits zurückhaltenden Start in den Handelstag auch bis zum Mittag keine klare Richtung gefunden. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.570 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD-Abgeordnete kritisieren Dobrindts Investitionsschutzgesetz


Alexander Dobrindt (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete kritisieren das geplante Investitionsschutzgesetz von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Der Neuköllner Abgeordnete Hakan Demir sagte der "Welt", Dobrindts Gesetz befinde sich auf einem "Geisterflug ins rechtliche Bermudadreieck". Er verwies auf die unterschiedlichen Gesetzgebungskompetenzen von Bund und Ländern: Es gebe eine konkurrierende Gesetzgebung und eine ausschließliche Gesetzgebung.

Der Innenminister überschreite aus Demirs Sicht die Kompetenzen des Bundes. Dobrindt tue so, als ob der Bund eine ausschließliche Gesetzgebung in Sachen Vergesellschaftung hätte, kritisierte er. Mit seinen Vorgaben mache Dobrindt es einer Landesregierung praktisch unmöglich, von ihrem verfassungsmäßigen Recht Gebrauch zu machen. Demir geht davon aus, dass dieses Gesetz spätestens von Karlsruhe gestoppt werde. Auf die Frage, ob er einem entsprechenden Gesetzentwurf im Bundestag zustimmen würde, antwortete der stellvertretende innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, er hoffe, dass dieser Gesetzentwurf niemals das Parlament erreiche.

Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Berliner Bezirk Steglitz/Zehlendorf, Ruppert Stüwe, äußerte in der "Welt" Bedenken. Das Grundgesetz sehe die Möglichkeit der Vergesellschaftung ausdrücklich vor. Eine gesetzliche Regelung durch den Bund sei aus seiner Sicht nicht sinnvoll, sagte er. Die Pläne Dobrindts sehe er skeptisch, zumal wesentliche verfassungsrechtliche Fragen ungeklärt seien. Sein eigenes Abstimmungsverhalten ließ Stüwe offen: Erst wenn dem Bundestag ein Gesetzesentwurf vorliege, werde er über sein Abstimmungsverhalten entscheiden.

Mit dem geplanten Investitionsschutzgesetz will die Bundesregierung die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände erschweren. Nach den Eckpunkten sollen Eigentümer zum vollen Verkehrswert entschädigt werden. Zudem soll eine Vergesellschaftung nur als letztes Mittel zulässig sein. Hintergrund sind Pläne von Linken, Grünen und SPD in Berlin, rund 160.000 Wohnungen großer privater Immobilienunternehmen in Gemeineigentum zu überführen. Die Entschädigung soll auf 16 Milliarden Euro begrenzt werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.10.2026 - 15:03 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung