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Der Dax hat am Mittwoch nach einem bereits zurückhaltenden Start in den Handelstag auch bis zum Mittag keine klare Richtung gefunden. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.570 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Elterngeld soll steigen - Bezugsdauer bleibt bei 14 Monaten


Vater, Mutter, Kind (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Das Elterngeld soll nach Plänen von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) nun doch nicht auf zwölf Monate abgesenkt, sondern weiterhin für 14 Monate ausbezahlt werden. Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio unter Berufung auf ein Dokument aus dem Familienministerium.

Allerdings soll die Väterbeteiligung stärker gefördert werden. So sieht die geplante Reform vor, dass Eltern im Rahmen eines 4-6-4 Modells jeweils vier Monate fest für Mutter und Vater reserviert bekommen, während sechs weitere Monate frei aufgeteilt werden können. Alleinerziehende sollen ebenfalls bis zu 14 Monate Elterngeld beziehen können.

In den reservierten Monaten soll die Einkommensersatzrate auf 80 Prozent des früheren Nettoeinkommens steigen, während sie in den frei aufteilbaren Monaten auf 50 Prozent sinken soll. Zudem plant das Ministerium, den Mindestbetrag des Elterngeldes von 300 auf 330 Euro und den Höchstbetrag von 1.800 auf 1.900 Euro anzuheben. Das Familienministerium bestätigte diese Zahlen am Mittwoch in Berlin. Ein entsprechender Gesetzentwurf befindet sich demnach jetzt in der regierungsinternen Abstimmung.

Ursprünglich hatte das Ministerium aufgrund von Sparvorgaben eine Kürzung der Bezugsdauer auf zwölf Monate erwogen. In dem ursprünglichen Entwurf wären drei Monate Elterngeld für jeden Elternteil reserviert gewesen, während sechs Monate zur freien Aufteilung gestanden hätten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.10.2026 - 14:16 Uhr

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