Dienstag, 27. Oktober 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat am Dienstag nach einem leicht negativen Start bis zum Mittag etwas in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.460 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Infineon und Hochtief, am Ende Mercedes-Benz, Beiersdorf und Rheinmetall. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Frei sieht keinen Koalitionsstreit um Vergesellschaftungen
Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), sieht keinen Koalitionsstreit um die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) geplanten hohen Hürden für Vergesellschaftungen. Die von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) formulierten verfassungsrechtlichen Bedenken hinsichtlich des Dobrindt-Entwurfs seien "eher formaler Natur" und daher lösbar, sagte Frei dem Fernsehsender "Welt". "Dieses Gesetz wird kommen, weil das haben wir im Koalitionsausschuss schon im Sommer beschlossen. Deswegen muss es jetzt sozusagen nur umgesetzt werden", so der CDU-Politiker weiter. Man habe verfassungsrechtliche Regelungen in den Artikeln 14 und 15 des Grundgesetzes. "Und ich glaube, was ganz entscheidend ist, ist, dass wir klarstellen, dass es Enteignungen - Vergesellschaftungen - auch nach diesen Grundgesetzregelungen nur geben kann, wenn dafür dann eben auch entschädigt wird. Und zwar in einer Weise entschädigt wird, dass es dem Verkehrswert entspricht", sagte Frei. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Dobrindt und Hubig im Gesetzgebungsverfahren eine gemeinsame Lösung finden. Die Gespräche zwischen den Ministerien liefen bereits: "In diesem Punkt, den ich jetzt gerade eben angesprochen habe, gibt es keine Bedenken der Bundesjustizministerin. Die sind eher formaler Natur. Daran arbeiten Innen- und Justizministerium", so der Unionsfraktionschef. Beide Häuser seien Federführer bei dieser Frage. Die technische Federführung liege beim Bundesinnenminister. "Und deswegen sind Alexander Dobrindt und Stefanie Hubig miteinander im Gespräch, um genau diese Frage zu klären und damit auch den Auftrag des Koalitionsausschusses vom 1. Juli abzuarbeiten. Der ist von niemandem, auch von Frau Hubig, infrage gestellt worden", sagte Frei dem Fernsehsender "Welt". © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 27.10.2026 - 16:02 Uhr
Andere News
Israel – Knesset-Wahl: Die Szenarien für den Wahlausgang
NSDAP-Kartei: Sie wollen mit der Nazi-Kartei chatten? Probieren Sie es hier aus
Audi: Kritik an Gernot Döllner nach Trump-Auftritt eskaliert im VW-Intranet
Markus Söder: CSU-Chef fordert Atomkraft, blockiert Endlager-Suche
Konsum: Kaufrausch in den USA stützt Wirtschaft trotz hoher Inflation
| ||