Freitag, 23. Oktober 2026
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Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.371 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, Merck und SAP, am Ende Siemens Energy, Infineon und Hochtief. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Ex-General warnt Israel vor neuem Angriff auf Iran
Der frühere israelische Generalmajor Israel Ziv warnt vor einem erneuten Angriff auf den Iran und fordert die Ablösung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. "Ich glaube nicht, dass das irgendetwas ändern würde", sagte der ehemalige Einsatzchef der israelischen Armee dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" in Tel Aviv zu einem Medienbericht über neue Angriffspläne. Den ursprünglichen Angriff auf den Iran hielt Ziv wegen dessen Atomprogramms für notwendig. Die Tötung des Revolutionsführers Ali Khamenei sei dagegen "ein schrecklicher Fehler" gewesen, der die Revolutionsgarden radikalisiert habe. Einem Bericht der "New York Times" zufolge haben die USA und Israel Pläne für neue Angriffe ausgearbeitet. Diskutiert werde eine dreitägige massive Bombardierung, um Teheran zu Zugeständnissen zu bewegen. Ziv bezweifelt, dass dies gelingen könnte. "Und jetzt sollen drei Tage ausreichen? Die Iraner werden plötzlich sagen: Okay, dann lasst uns jetzt mit Trump und Israel reden und Frieden schließen? Das ist ein Märchen." Mit Blick auf die Parlamentswahl am 27. Oktober forderte Ziv Netanjahus Ablösung. "Unterm Strich bedeutet das: Netanjahu muss gehen." Jeder, der die Interessen des Staates über seine eigenen stelle, sei besser als Netanjahu. Der Regierungschef habe den Gazakrieg aus innenpolitischen Gründen verlängert, um sein Image als starker Mann in Sicherheitsfragen wiederherzustellen. Netanjahu wirbt im Wahlkampf damit, nur er und seine Likud-Partei könnten Israels Sicherheit garantieren. Ziv entgegnete: "Er ist der Einzige, der garantieren kann, dass sich Israels Sicherheitslage weiter verschlechtert." Ziv beklagte eine beispiellose internationale Isolation Israels. Das Land habe das Image des "Bösewichts" oder "Verrückten" in der Nachbarschaft. "Ich glaube nicht, dass Israel jemals so isoliert war." Netanjahu opfere die internationalen Beziehungen des Landes seinen innenpolitischen Interessen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 23.10.2026 - 00:00 Uhr
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