Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.371 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, Merck und SAP, am Ende Siemens Energy, Infineon und Hochtief. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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IG-BCE-Chef schließt Führungsjob bei RAG-Stiftung aus
Der Chef der Gewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis, schließt eine künftige Führungsfunktion bei der RAG-Stiftung aus. "Ich strebe keine Führungsfunktion an und werde keine übernehmen. Das schließe ich kategorisch aus", sagte Vassiliadis dem "Handelsblatt". In Kreisen rund um den Chemiekonzern Evonik und die Stiftung war zuletzt darüber spekuliert worden, ob der Gewerkschaftschef langfristig selbst eine Spitzenposition bei dem Evonik-Großaktionär anstreben könnte. Gleichzeitig hält er an seinem kritischen Blick auf die Rolle der RAG-Stiftung fest. Die Stiftung hält rund 44 Prozent an Evonik und finanziert mit den Erträgen ihres Vermögens die Ewigkeitsaufgaben des Steinkohlebergbaus. "Die RAG-Stiftung nutzt die Dividenden von Evonik, um die Ewigkeitslasten zu finanzieren. Gleichzeitig hat sie bislang kein Engagement gezeigt, aktiv in ihre wichtigste Beteiligung zu investieren. Das ist uns zu wenig", sagte Vassiliadis. Der IG-BCE-Chef präzisierte zudem seine umstrittenen Aussagen zu angeblichen "Finanzierungsthemen" bei Evonik, die er in der "Rheinischen Post" angesprochen hatte. Er habe damit nicht gemeint, dass der Konzern Schwierigkeiten habe, sich bei Banken oder am Kapitalmarkt zu finanzieren. Stattdessen habe er die Möglichkeit eines BASF-Deals mit dem Zustand verglichen, in dem Evonik weiterhin mit der Stiftung als Ankeraktionärin arbeitet. Das Missverständnis sei inzwischen mit Evonik geklärt. Zu einem möglichen Zusammenschluss mit BASF sagte Vassiliadis, es gebe noch viele offene Punkte, über die aktuell kaum diskutiert werde - etwa die Sicherung der Standorte und die Zukunft der Beschäftigten. "Uns als Gewerkschaft reicht nicht, dass BASF anschließend einfach größer ist", sagte er. Vassiliadis sitzt selbst im BASF-Aufsichtsrat, nimmt an den Beratungen über Evonik nach eigenen Angaben aber nicht teil. "Wenn das Thema bei BASF behandelt wird, gehe ich aus dem Raum." Er erhalte keine Unterlagen und sei von den Details des möglichen Deals abgeschnitten. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 22.10.2026 - 18:39 Uhr
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