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Der Dax ist am Montag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter in den roten Bereich abgerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 25.300 Punkten berechnet, ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Qiagen und Symrise, am Ende Continental, Rheinmetall und Airbus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ex-Nato-Strategin kritisiert "linke Pazifismus-Instinkte"


Stefanie Babst (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die ehemalige hochrangige Nato-Strategin Stefanie Babst kritisiert den von Linken, SPD und Grünen in Berlin geplanten Verzicht auf Jugendoffiziere an Berliner Schulen. Solche "linken Pazifismus-Instinkte" gingen komplett an der Realität vorbei und erschwerten einen Dialog zwischen Bundeswehr und Gesellschaft, sagte Babst dem Fernsehsender "Welt".

Wenn die Bundeswehr personell aufwachsen solle, was sie ohne Zweifel müsse, wenn sie sich stärker in der Gesellschaft verankern solle, wenn die Menschen verstehen sollten, dass sie einen konkreten Beitrag für die Verteidigung der Freiheit und der Lebensweise leisten sollten, dann müsse man in einen Dialog zwischen Bundeswehr und Gesellschaft kommen, sagte Babst. Die Jugendoffiziere leisteten dabei einen sehr, sehr wichtigen Beitrag und hätten das auch schon immer gemacht. "Es wäre ausgesprochen bedauerlich, wenn hier linke Pazifismus-Instinkte und -Fantasien einmal mehr sich verankern und damit auch komplett an der Realität vorbei sind."

Der Wunsch nach Frieden sei kein exklusives deutsches Anrecht, so Babst. Von alleine werde es diesen Frieden nicht geben. Man sei als Deutscher nicht der Einzige, der quasi ein Privileg oder vielmehr ein Monopol auf Friedenswünsche habe. Natürlich möchten die Menschen in Deutschland, aber auch in Polen, in Litauen, in Portugal, in Spanien, überall in Europa Frieden. Aber das komme nicht wie Manna vom Himmel, man müsse etwas dafür tun. Und dafür brauche man eine einsatzbereite, verteidigungsbereite Bundeswehr. "Und dafür brauchen wir eine Gesellschaft, die das nicht nur bestaunt von der Seite, sondern auch konkret unterstützt. Und daran würden die Jugendoffiziere ganz sicherlich auch einen wichtigen Beitrag weiter leisten können."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.10.2026 - 14:07 Uhr

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