Samstag, 17. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

IW-Studie: Wachstumspotenzial steigt ab 2030 auf 0,7 Prozent
JU-Deutschlandtag: Winkel will CDU-Neuausrichtung auf Familien
Linke kritisiert Kürzung von E-Bus-Förderung
Bundesländer rügen EU-Wohnungsmarktverordnung
Klöckner warnt vor Drohnenangriffen auf Reichstagsgebäude
DWS-Chef sieht Deutschland vor "goldenem Jahrzehnt"
Lottozahlen vom Samstag (17.10.2026)
US-Medien: Trump entlässt neue Pressesprecherin
Merz warnt SPD und Grüne vor Linksbündnis in Berlin
Trump setzt neues Sanktionspaket gegen Russland aus

Newsticker

19:30Lottozahlen vom Samstag (17.10.2026)
18:49Kontrollratspräsident sieht in Geheimdienstreform "Zäsur"
18:33Berlin: Linke, Grüne und SPD legen Sondierungspapier vor
17:511. Bundesliga: Union Berlin und BVB torlos - HSV schlägt Stuttgart
16:53UN: Über zwei Millionen Menschen im Südsudan von Dürre betroffen
14:552. Bundesliga: Wolfsburg schlägt Heidenheim
14:33Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Berliner Sondierungen
13:47Selenskyj kritisiert USA wegen Stopp von Russland-Sanktionen
13:03Frei will Kerkeling nicht als Bundespräsident
12:06Papst wird aus Krankenhaus entlassen
11:42Merz warnt SPD und Grüne vor Linksbündnis in Berlin
10:54Felix Jaehn kritisiert Musikbranche und Plattenfirmen
10:43Miersch schließt Beitragserhöhungen bei Rente nicht aus
10:34CDU-Generalsekretärin warnt SPD vor Bündnis mit Linkspartei
10:17DWS-Chef sieht Deutschland vor "goldenem Jahrzehnt"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 25.623 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kontrollratspräsident sieht in Geheimdienstreform "Zäsur"


Logo von BND (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident des Unabhängigen Kontrollrats, Josef Hoch, sieht in den geplanten neuen Befugnissen für den Bundesnachrichtendienst (BND) einen tiefgreifenden Einschnitt. "Das ist eine wirkliche Zäsur", sagte Hoch der "Welt am Sonntag".

Bisher habe der BND lediglich zuschauen dürfen, wenn er Angriffe auf Deutschland erkannte. "Jetzt darf er handeln - auch dabei wird er kontrolliert", kündigte Hoch an. "Der BND erhält keine Lizenz zum Töten. Der Unterschied zwischen dem Geheimdienst eines Rechtsstaates und dem einer Diktatur ist nach wie vor scharf gezogen."

Mit der geplanten Geheimdienstreform sollen BND und Bundesamt für Verfassungsschutz mehr Befugnisse erhalten. Zugleich wird ihre rechtliche Kontrolle neu geordnet und ausgeweitet. Der Unabhängige Kontrollrat soll dabei künftig eine zentrale Rolle spielen.

"Befugnisse und Kontrolle bedingen einander", sagte Hoch. "Wenn etwa der BND nun mehr darf als bisher, dann ist das die eine Seite. Die andere ist, dass die Kontrolle nun auch mehr kann als bisher." Die Kontrolleure könnten jederzeit Gebäude der Dienste betreten, sich Unterlagen zeigen lassen und Mitarbeiter befragen. Das sei "auch im internationalen Vergleich eine robuste Kontrolle", sagte er.

Hoch sieht in der Unabhängigkeit des Kontrollrats zudem eine Absicherung gegen einen möglichen politischen Missbrauch der Nachrichtendienste. Der Kontrollrat ist als oberste Bundesbehörde keinem Ministerium unterstellt. Diese Konstruktion sei "auch eine starke Sicherung für den Fall, dass eine radikale Regierung an die Macht kommt und versucht, die Geheimdienste gegen politische Gegner einzusetzen", sagte Hoch.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.10.2026 - 18:49 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung